Werde also zukünftig 4 Intervalle fahren.
Spielt eigentlich die Kadenz eine Rolle?
Und kann man auch 2 oder 3 Tage hintereinander dieses Training mit sinnvollem Effekt durchziehen?
So habe ich das dieses Jahr auch schon mehrmals gemacht. welche Trittfrequenz ich dabei genau hatte, kann ich nicht mehr sagen, könnte man aber mal ausrechnen.mi67 hat geschrieben: PS: ich fahre immer ab Sperrgitter bzw. erste Ausweich-Verbreiterung nach Sperrgitter bis nach dem "Steilstück" zur Wendeschleife hoch.
Die individuell optimale Kadenz spielt sich normalerweise von ganz alleine ein. An einem Tag beginnt man meist einem etwas flotterem Tritt und fällt dann mit zunehmender Erschöpfung etwas ab. Über Monate und Jahre hin ist dann ein Trend zu etwas höheren Trittfrequenzen typisch - aber auch das entwickelt sich meist ganz spontan.blue64 hat geschrieben:Spielt eigentlich die Kadenz eine Rolle?
Und kann man auch 2 oder 3 Tage hintereinander dieses Training mit sinnvollem Effekt durchziehen?
Kommt mir deutlich zu dick gekettet vor. Bei 33-35 km/h mit 50/12 hast Du eine 63-67er Trittfrequenz, was damit schon für den flacheren Teil heftig ist.bergfloh hat geschrieben:Übersetzung 50x12, Tempo zwischen 33 und 35, am Steilstück hab ich dann versucht, mit aller Gewalt die Übersetzung durch zu drücken. Puls oben natürlich um die 190, aber nach einer Minute wieder bei 90.
naja, ich dachte als Kraft-Ersatz für nicht vorhandene Anstiege, wenns in den Alpen >10% aufsteilt, sinkt die Frequenz auch so ab und der Krafteinsatz ist ähnlich oder?mi67 hat geschrieben:Kommt mir deutlich zu dick gekettet vor. Bei 33-35 km/h mit 50/12 hast Du eine 63-67er Trittfrequenz, was damit schon für den flacheren Teil heftig ist.bergfloh hat geschrieben:Übersetzung 50x12, Tempo zwischen 33 und 35, am Steilstück hab ich dann versucht, mit aller Gewalt die Übersetzung durch zu drücken. Puls oben natürlich um die 190, aber nach einer Minute wieder bei 90.
Ich nenne so etwas "trainiertes Sterben". Die Kraftausdauer-Päpste sind die Lehrer des vergangenen Jahrtausends, als es maximal 41er-Spezial-Bergkettenblätter und 26er Ritzel an 5- oder 6-fach Schraubkränzen oder Kassetten gab. Wer heute in die Berge nicht die richtigen Übersetzungen mitnimmt, ist entweder geizig, faul, eitel oder dumm. Selbst im Gruppetto fährt man heutzutage in flüssigem Tritt die Berge hoch, wobei die abgeschlagenen Kerls dann immer noch mit 4-5 W/kg unterwegs sind! Wenn wir Laien mit 3-4 W/kg ein Hahntennjoch hochkrauchen, dann brauchen wir halt nur die entsprechend leichteren Gänge.bergfloh hat geschrieben:naja, ich dachte als Kraft-Ersatz für nicht vorhandene Anstiege, wenns in den Alpen >10% aufsteilt, sinkt die Frequenz auch so ab und der Krafteinsatz ist ähnlich oder?