Normalerweise fahre ich lieber nach Bayern durch den Frankenwald, der besseren Straßen und höheren Tankstellendichte wegen. Diesmal sollte es aber auch zweimal in den Thüringer Wald gehen.
Tour 1 – 166 km / 2650 hm
Start in Jagdshof (600 m), ein paar Kilometer flach nach Judenbach, 200 hm bergab nach Blechhammer, über Hasenthal und Haselbach nach Steinach und dort den ersten richtigen Anstieg des Tages auf 807 m Richtung Goldgräberstadt Steinheid ( 7 km á 4,5 %) erklettern. Über Neuhaus am Rennweg nach Oberweißbach und die rasante Abfahrt hinunter nach Unterweißbach. Jetzt ist es bis Mellenbach ein paar Kilometer flach, bevor wir über Herrschdorf nach Neustadt am Rennsteig wieder an Höhe gewinnen (5 km á 5,6 %). Jetzt könnte man direkt in den Kurort Masserberg fahren, ich aber stürze mich zunächst hinab, um in Gießübel den Berg von der anderen Seite erneut zu bezwingen ( 3,1 km á 6 %). In Masserberg verfahren wir uns ein paar Mal, finden dann den Weg nach Fehrenbach und klettern dann die 2 km á 7 % nach Waffenrod. Jetzt auf der B89 Richtung Eisfeld, in Schalkau nach Theuern abbiegen und 20 km Auf und Ab bis Mengersgereuth-Hämmern, das Dörfchen mit dem längsten Ortsnamen der DDR, welches einst Kaiser-Wilhem-Dorf geheißen hatte, später in Adolf-Hitler-Dorf umbenannt wurde und, ob ihr’s glaubt oder nicht, auserkoren war, den Namen Josef-Stalin-Dorf zu tragen…daraus wurde aber nichts. Es folgen die Abfahrt nach Sonneberg und der Schlußanstieg nach Jagdshof (2,5 km á 6,4 %).


