Am 28. Oktober, 15:30 am Connewitzer Kreuz, FAHRRADDEMO
- Wieselflink
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Wichtig ist doch erst mal das genügend Leute mobil machen. Dann bekommt man auch Gehör und kann eventuell Forderungen durchsetzten. Welche der Forderungen letztendlich sinnvoll und umsetztbar sind wird an einem anderen Tag entschieden. Meine Unterschrift haben sie!!! Man muss auch mal was tun anstatt nur zu jammern!
Re: Am 28. Oktober, 15:30 am Connewitzer Kreuz, FAHRRADDEMO
Ganz ehrlich würde ich als Radfahrer ZUERST IMMER darauf achten, dass ich mir nicht mein Recht auf der Strasse nehem, denn es geht IMMER leidvoller für mich als Radfahrer aus, wenn man Recht hat und doch angefahren wird. Wenn Du den Radweg verlässt, dann bewegst Du Dich auf dem Teil der Strasse, bei der halt die PKWs drauf fahren. Zur Not musst Du einfach anhalten undden Autofahrer vorbeilassen. Das macht Deinen Schnitt innerhalb der STadt eh nicht mehr viel schlechter, oder!?Charlie hat geschrieben:ich lese dasWürde auf der Kali 30 sein, würde ich nicht schon unzählige male fast Überfahren wurden sein, wenn ich an einen auf dem Radweg parkendes Auto, abends nach einer Ausfahrt vorbeifahre, obwohl ich dieses vorher angezeigt habe.4. Der Leipziger Stadtrat soll sich für eine Änderung der Straßenverkehrsordnung einsetzen, so dass die Höchstgeschwindigkeit auf allen Straßen innerhalb des Stadtgebiets auf 30 km/h gesenkt werden darf.
Ich würde einen dicken Hals bekommen, wenn ich aufgrund der Radfahrer, die sich dem Stadtverkehr nicht anpassen wollen/können auf einmal mit meinem Auto nur noch mit schleifender Kupplung fahren muss.
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Blechreder
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Re: Am 28. Oktober, 15:30 am Connewitzer Kreuz, FAHRRADDEMO
Also hat der "Staerkere" per se recht?Floeri hat geschrieben: Ganz ehrlich würde ich als Radfahrer ZUERST IMMER darauf achten, dass ich mir nicht mein Recht auf der Strasse nehem, denn es geht IMMER leidvoller für mich als Radfahrer aus, wenn man Recht hat und doch angefahren wird.
Man kann dadurch leider auch schnell eine Lernkette in Gang setzen, die Verkehrsteilnehmer falsches Verhalten verinnerliche laesst.
Wenn Radfahrer freiwillig auf ihre Rechte verzichten, dann hat bald der Radfahrer Pech, der dieses Recht als gegeben wahrnimmt (nennt sich Vertrauensschutz), weil andere Verkehrsteilnehmer dieses Recht durch Verzichte anderer Radfahrer nicht mehr als solches wahrnehmen.
"Aeusserlich offensiv, innerlich defensiv" ist als Fahrstil nicht die schlechteste Option. Regelkenntnis ist dafuer natuerlich Voraussetzung - und daran hapert es leider auf allen Seiten zu oft.
Re: Am 28. Oktober, 15:30 am Connewitzer Kreuz, FAHRRADDEMO
Nein, das war so nicht gemeint, Blechreder , sondern auf
Wenn wir die Karli nach der Ausfahrt, und dann auch noch in Dunkelheit, da entlangfahren und nicht auf die Bremse gehen, wenn von hinten die PKWs kommen, dan sind wir selbst Schuld. Das ist meine tiefste Überzeugung, sei es rechtlich falsch oder gesellschaftlich nicht so gewollt....letzlich breche ich mir das Bein und der PKW-Fahrer muss nur mein Blut abwischen. Ich bin auf seine Fahrbahn gefahren und wälze die Gefährdungshaftung noch ein bißchen augf ihn ab, weil ich ein RAdfahrer bin. Mehr aber auch nicht.
Wenn ich da falsch liege, sei es, aber ich achte darauf , dass ich mir das Recht nicht nehme, um dann den kürzeren zu ziehen. Dafür habe ich zu viele Fastunfälle in unseren Ausfahrten und RTFs erlebt dieses Jahr
gemünzt.Würde auf der Kali 30 sein, würde ich nicht schon unzählige male fast Überfahren wurden sein, wenn ich an einen auf dem Radweg parkendes Auto, abends nach einer Ausfahrt vorbeifahre, obwohl ich dieses vorher angezeigt habe.
Wenn wir die Karli nach der Ausfahrt, und dann auch noch in Dunkelheit, da entlangfahren und nicht auf die Bremse gehen, wenn von hinten die PKWs kommen, dan sind wir selbst Schuld. Das ist meine tiefste Überzeugung, sei es rechtlich falsch oder gesellschaftlich nicht so gewollt....letzlich breche ich mir das Bein und der PKW-Fahrer muss nur mein Blut abwischen. Ich bin auf seine Fahrbahn gefahren und wälze die Gefährdungshaftung noch ein bißchen augf ihn ab, weil ich ein RAdfahrer bin. Mehr aber auch nicht.
Wenn ich da falsch liege, sei es, aber ich achte darauf , dass ich mir das Recht nicht nehme, um dann den kürzeren zu ziehen. Dafür habe ich zu viele Fastunfälle in unseren Ausfahrten und RTFs erlebt dieses Jahr
Re: Am 28. Oktober, 15:30 am Connewitzer Kreuz, FAHRRADDEMO
Eigentlich ist das eine tolle und notwendige Aktion. Ich hätte fast schon unterschrieben, da ich täglich mit dem Rad in der Stadt unterwegs bin und wie alle hier etliche Fast-Unfälle hatte. Aber einige Forderungen sind so etwas von realitätsfern... Schade.
Bei manche Autofahrern helfen auch keine Radwege mehr, die übersehen die Radfahrer trotzdem, da müsste eher harte Erziehungsarbeit geleistet werden.
Bei manche Autofahrern helfen auch keine Radwege mehr, die übersehen die Radfahrer trotzdem, da müsste eher harte Erziehungsarbeit geleistet werden.
Re: Am 28. Oktober, 15:30 am Connewitzer Kreuz, FAHRRADDEMO
Blechreder hat geschrieben: Also hat der "Staerkere" per se recht?
Man kann dadurch leider auch schnell eine Lernkette in Gang setzen, die Verkehrsteilnehmer falsches Verhalten verinnerliche laesst.
Wenn Radfahrer freiwillig auf ihre Rechte verzichten, dann hat bald der Radfahrer Pech, der dieses Recht als gegeben wahrnimmt (nennt sich Vertrauensschutz), weil andere Verkehrsteilnehmer dieses Recht durch Verzichte anderer Radfahrer nicht mehr als solches wahrnehmen.
"Aeusserlich offensiv, innerlich defensiv" ist als Fahrstil nicht die schlechteste Option. Regelkenntnis ist dafuer natuerlich Voraussetzung - und daran hapert es leider auf allen Seiten zu oft.
"zwei" Spuren --> eine Spur
--> meines erachten ist das dann Rei?verschlussprinzip
so sehe ich das, und ich gebe dir vollkommen recht!
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Re: Am 28. Oktober, 15:30 am Connewitzer Kreuz, FAHRRADDEMO
Ist denn eigentlich sonst noch jemand da gewesen?
Re: Am 28. Oktober, 15:30 am Connewitzer Kreuz, FAHRRADDEMO
ich war bis 17:10 auf arbeit 
Re: Am 28. Oktober, 15:30 am Connewitzer Kreuz, FAHRRADDEMO
Nach dem Verkehrsmeldungen im Radio gibt es jetzt bestimmt wieder ein paar Autofahrer mehr die uns Radler vollkommen verstehen 
Re: Am 28. Oktober, 15:30 am Connewitzer Kreuz, FAHRRADDEMO
waren so 150 leutz, musik, gute stimmung...und naja die BEPO hat wohl als sicherheitseinschätzung eine meuchelmörder-demo angenommen...
außenwirkung war auf jedenfall gegeben...mal sehen was morgen die lvz schreibt....
außenwirkung war auf jedenfall gegeben...mal sehen was morgen die lvz schreibt....
