Unvermeidlich eins auf die Birne...
red nosed renntier schrieb:
> Zitat: mikel
> Wenn du so ein Physikgenie bist, solltest du wissen,dass höhere
> Geschwindigkeit natürlich zu höherer Wahrscheinlichkeit einer
> Kopf-Boden-Berührung führt.
>
> Nur ist die Geschwindigkeit des Aufpralles auf den Boden unabhängig von
> der gefahrenen Geschwindigkeit. Stichwort Kräfteüberlagerung. Dein Kopf
> schlägt bei 50km/h Fahrt genauso stark auf,(wenn du ihn nicht abbremst
> natürlich), wie wenn du stehst.
also ich fahre 30 und schlage mit 30 auf der Straße auf oder sagen wir
ich bemse vorher und schlage mit 20 auf, wenn ich nun 50 Fahre schlage
ich auch mit 20 auf? Mehrkwürdig.
> Zitat: mikel
> Wenn du so ein Physikgenie bist, solltest du wissen,dass höhere
> Geschwindigkeit natürlich zu höherer Wahrscheinlichkeit einer
> Kopf-Boden-Berührung führt.
>
> Nur ist die Geschwindigkeit des Aufpralles auf den Boden unabhängig von
> der gefahrenen Geschwindigkeit. Stichwort Kräfteüberlagerung. Dein Kopf
> schlägt bei 50km/h Fahrt genauso stark auf,(wenn du ihn nicht abbremst
> natürlich), wie wenn du stehst.
also ich fahre 30 und schlage mit 30 auf der Straße auf oder sagen wir
ich bemse vorher und schlage mit 20 auf, wenn ich nun 50 Fahre schlage
ich auch mit 20 auf? Mehrkwürdig.
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red nosed renntier
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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...
Bezüglich Schädelverletzungen.Mario hat geschrieben:Na wenn das nichts ist also haben wir hier erst mal festgestellt das ein
Helm die Gesundheit nicht gefährdet,
Bezüglich Kiefer denke ich können sie gefährden (Hersteller warnen deshalb ja vor Spielplatz-tragen. Warum sollte das für Erwachsenenhelme nicht zutreffen die Gefahr?), und bezüglich Nacken ebenso. Leider gibts darüber keine Studien, und ich denke, da gibts auch niemanden mit Geld der interessiert wäre, so etwas herauszufinden. Mir jedenfalls ist die Warnungen der Hersteller vor manchen Sturzarten genug Anlaß um dahingehend skeptisch zu sein.
Gruß, Ingmar
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red nosed renntier
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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...
Nein: du stehst und fällst: dein Kopf kommt unten an (ungebremst) mit aus-der-Luft-gegriffen 20km/h vertikale Geschwindigkeit. Jetzt fährst du mit dem Rad,20km/h horizontale Fahrtgeschwindigkeit, fällst, dein Kopf hat wieder die 20km/h am Boden, wie beim stehen, du rutscht und bremst beim rutschen von den 20km/h horizontal auf 0km/h runter. Jetzt fährst du mit 50km/h, und fällst. Dein Kopf kommt wieder mit 20km/h unten an, wie beim stehen, und du rutscht mit 50km/h horizontal und bremst langsam auf 0 runter.Mario hat geschrieben:also ich fahre 30 und schlage mit 30 auf der Straße auf oder sagen wir
ich bemse vorher und schlage mit 20 auf, wenn ich nun 50 Fahre schlage
ich auch mit 20 auf? Mehrkwürdig.
Es sind 2 verschiedene Geschwindigkeiten, unabhängig. Wie schnell etwas fällt, hat nichts damit zu tun wie schnell es sich bewegt.
Gruß, Ingmar
Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...
red nosed renntier schrieb:
> Zitat: Mario
> Das ist genau das was ich mit unkonkret gemeint habe, das sind doch
> keine Werte mit denen du opperierst.
>
> Ne Mario, jetzt ist gut, ich hab dir das nachgewiesen, dass Styropor
> eine geringe Festigkeit und hohe Brüchigkeit hat.
> Klar kannst du jetzt noch verlangen dass ich dir ne Beispielrechnung
> bringe, wieviel Energie beim zerbrechen deiner 3cm Styroporplatte
> gefressen werden. Da mir das aber zu aufwendig ist, ich hab davon
> nichts, werde ich das bei Gelegenheit mal ergroupsgoogeln. Die Rechnung
> gabs schon in drf.
> Falls du mir nicht glaubst, kann ich dir da nicht helfen. Dann red dir
> halt weiter ein, dass es Mengen an Energie sind, nur weil ich zu faul
> zum rechnen bin.
Komm mir nicht immer mit drf das ist keine zuverlässige Quelle. Du hast
ausserdem nicht verstanden was ich meinte. Du sollst mit zuverlässigen
Werten arbeiten. Als Abiturient hast du das Handwerkszeug zum
wissenschaftlichen Arbeiten gelernt und es wird beim Studium
vorausgesetzt das du weist wie man mit wissenschaftliceh Fakten umgeht.
Und die Argumentation das Styropor eine "geringere Festigkeit hat" ist
eben leider keine relavante Aussage. Es ist nur interessant wieviel
Energie es aufnimmt und wieviel nicht. Und das steht nicht bei Wikipedia
sondern das muss man gezielt untersuchen. Dein Physiklehrer wüsste nun
eine Versuchsanordnung wie man prüfen kann wieviel Energie Styropor
aufnehmen kann ;-) Das Ergebnis wirdu ngleich 0 sein.
> Zitat: Mario
> Das ist genau das was ich mit unkonkret gemeint habe, das sind doch
> keine Werte mit denen du opperierst.
>
> Ne Mario, jetzt ist gut, ich hab dir das nachgewiesen, dass Styropor
> eine geringe Festigkeit und hohe Brüchigkeit hat.
> Klar kannst du jetzt noch verlangen dass ich dir ne Beispielrechnung
> bringe, wieviel Energie beim zerbrechen deiner 3cm Styroporplatte
> gefressen werden. Da mir das aber zu aufwendig ist, ich hab davon
> nichts, werde ich das bei Gelegenheit mal ergroupsgoogeln. Die Rechnung
> gabs schon in drf.
> Falls du mir nicht glaubst, kann ich dir da nicht helfen. Dann red dir
> halt weiter ein, dass es Mengen an Energie sind, nur weil ich zu faul
> zum rechnen bin.
Komm mir nicht immer mit drf das ist keine zuverlässige Quelle. Du hast
ausserdem nicht verstanden was ich meinte. Du sollst mit zuverlässigen
Werten arbeiten. Als Abiturient hast du das Handwerkszeug zum
wissenschaftlichen Arbeiten gelernt und es wird beim Studium
vorausgesetzt das du weist wie man mit wissenschaftliceh Fakten umgeht.
Und die Argumentation das Styropor eine "geringere Festigkeit hat" ist
eben leider keine relavante Aussage. Es ist nur interessant wieviel
Energie es aufnimmt und wieviel nicht. Und das steht nicht bei Wikipedia
sondern das muss man gezielt untersuchen. Dein Physiklehrer wüsste nun
eine Versuchsanordnung wie man prüfen kann wieviel Energie Styropor
aufnehmen kann ;-) Das Ergebnis wirdu ngleich 0 sein.
Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...
Womit wieder mal bewiesen wäre, wer die Physik auf seiner Seite hat. Unser Kopf entspricht mit dem Helm ja eben genau der Fliese,die flach auf dem Boden liegt. Der Helm wird( in aller Regel) eigentlich komplett mit Kopf gefüllt. Auf diese breite Fläche verteilt der Helm dann die Energie im Falle eines Aufpralles.red nosed renntier hat geschrieben:Ja, aber die elastische Verformung, speichert die Energie nur kurz. Wird doch sofort wieder in Bewegungsenergie des Gewichts/Kopfes umgesetzt. Unter realen Umständen würde der Helm aber bei viel kleineren Kräften kaputtgehen.mikel hat geschrieben:Natürlich wandelt der Helm die auftreffende Energie in Verformung um. Nur eben in elastische,er findet seine Form wieder und gibt dadurch dem Gewicht die Impuls wieder nach oben zu springen.
Dies grob vereinfacht erklärt mit Badfließen: flach auf Boden kannste da gut mit Zeugs draufhauen und sie gehen nicht kaputt, legst du an einer Stelle was drunter(Stein) reicht ein winziger Teil der vorigen Kraft. Genauso läufts mit dem Styropor.
Gruß, Ingmar
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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...
Bitte?mikel hat geschrieben: Energie kann nicht gespeichert werden,wie du oben behauptest.
Eine Feder, die man aufzieht, speichert Energie. Ein gezogener Gummi speichert Energie, eine eingedrückte elastische Masse speichert Energie, die sie freigibt, wenn sie ihre Form wieder annimmt.
Nach allen Informationen, die ich habe, sind nicht die Gewaltanwendungen auf das Schädeldach das Hauptproblem, sondern die Bremsverzögerungen. Also lieber eine Platzwunde, wenn man dafür paar cm mehr Raum zum Abbremsen hat.
Gruß, Ingmar
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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...
Bloß der Boden ist nicht flach. Und alle Helme die ich bisher sah lagen alles andere als eben am Kopf an.mikel hat geschrieben:Womit wieder mal bewiesen wäre, wer die Physik auf seiner Seite hat. Unser Kopf entspricht mit dem Helm ja eben genau der Fliese,die flach auf dem Boden liegt.
Gruß, Ingmar
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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...
Das Modell ist fehlerhaft: die Geschwindigkeiten (eigentlich die daraus resultierenden Kräfte) sind über die Haftreibung gekoppelt.red nosed renntier hat geschrieben:Es sind 2 verschiedene Geschwindigkeiten, unabhängig. Wie schnell etwas fällt, hat nichts damit zu tun wie schnell es sich bewegt.
Außderdem kommt oft noch ein Massenträgheitsmoment durch Rotation während des Falls dazu (weil man irgendwo am Rad/Bordstein/etc. hängenbleibt, bzw. nicht sofort aus den Pedalen kommt).
Im Klartext: Im Stand kippt man einfach um, während man bei der Fahrt eher hechtet.
Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...
Du revolutionierst die physikalischen Gesetze in atemberaubender Geschwindigkeit. Wie schnell etwas fällt hat nichts damit zu tun,wie schnell es sich bewegt. Oh Mann,echt eine gewagte Hypothese. Erstens besagt sie, das der "Fall" keine Bewegung ist und zweitens,das Geschwindigkeiten nicht in verschiedene Richtungen kommunizieren.red nosed renntier hat geschrieben:Es sind 2 verschiedene Geschwindigkeiten, unabhängig. Wie schnell etwas fällt, hat nichts damit zu tun wie schnell es sich bewegt.
Gruß, Ingmar
Um es mal an einem Beispiel festzumachen: Fabian Casartelli hätte auch aus dem Stand auf den Randstein fallen können (anstelle der rasenden 100 km/h in der Abfahrt)und wäre mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch tot?
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red nosed renntier
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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...
Erklär mal bitte was du meinst, versteh ich nicht.Barus hat geschrieben:Das Modell ist fehlerhaft: die Geschwindigkeiten (eigentlich die daraus resultierenden Kräfte) sind über die Haftreibung gekoppelt.
Gruß, Ingmar