Frank hat geschrieben:red nosed renntier hat geschrieben: jeder unverletzt aus dem Unfall entkommene Helmträger erhöht den Anteil der Unbehelmten an der Gesamtzahl der Verletzten

also: jemand hat einen Unfall, trägt einen Helm, wird nicht verletzt UND somit erhöht den Anteil der Unbehelmten an der Gesamtzahl der Verletzten :gruebel:
Beispiel: 4 Leute stürzen, 2 mit helm 2 ohne Helm, alle 4 haben die gleichen Verletzungen, also behelmte/unbehelmte je 50/50 bei den Verletzten.
Angenommen der Helm hilft. Bei z.B. einem der Helmträger verhindert er Verletzungen, bleiben 3 Verletzte davon 2 ohne Helm. Und schon ist der Anteil der Unbehelmten auf 2/3 gestiegen. Du siehst, jede verhinderte Unfallfolge geht in die Statistik ein.
er hätte sich das Geld für den Helm sparen können oder du warst nicht dabei - werde bitte konkret!
Die gEdanken kannst du dir doch selbst machen, ich bin nicht überzeugt dass ein Helm nützt, du hast gefragt: was der Vorteil ohne Helm gewesen wäre. Ich habe zwar weder eine Idee, wie der Helm dir genützt haben könnte, aber ich habe, weil ich beim Unfall nicht dabeiwar, auch keine Idee, was hätte alles schiefgehen können(Anregungen was ein Helm falsch machen kann, hab ich hier gegeben). Bleibt also als einzigster offensichtlicher Nachteil, der finanzielle Verlust. Konkreter kann ich da doch nicht mehr werden. Was willst du hören?
EDIT: Ach so, jetzt merke ich was du meinst, sorry!!:Also die ganze Geschichte mit den Lastfällen nochmal:
Also ganz einfach: Setze einen relativ kleinen Gegenstand (Hammerkopf,Stein) auf deinen Kopf und lass ein 5kg Gewicht drauf fallen, Ergebniss sicher leicht vorzustellen; nun lege ein Buch auf deinen Kopf (ääh, mach besser andersrum ;-D) und lass das gleiche Gewicht drauf fallen. zusätzlich kann man noch eine Decke unter das Buch legen.
Der Fahrradhelm zerbricht halt und lässt den Stein/die Kante (linienförmige Last) durch, während der hartschalenhelm (MTB,KRAD) diese kleinflächigen Sachen in der Schale zurückhält, und deren Kraft als Ruck auf den gesamten Kopf umwandelt, dafür haben die ihre dicke Innenausführung, damit die Kraft sich durch möglichst diches Anliegen auf dem Schädel möglichst gleichmäßig überträgt.
In den meisten Fällen zerbrechen/zerbröseln die Helme, die extreme brüchigkeit st ne Materialeigenschaft des Styropors. Dann ist der Weg zum Schädel wieder frei. Wenn das nicht geschieht, wird das Material auf dem Gebiet des z.B. Steines gestaucht, und dann verteilt es aber nicht die Last, weil die belastbare Struktur fehlt(die die hartschale beim KRAD-Helm ist), sondern gibt wieder den Weg zur Schädeldecke frei.
Das Helme beim Zerbrechen nennenswert Energie aufnehmen ist ein Trugschluss. Einzig das Zusammenstauchen frisst ein bißchen, das macht aber beim nötigen senkrechten Anflug mit der Schädeldecke aufs Hinderniss das Kraut noch nicht mal ansatzweise fettig.
EDIT2:Und falls du das meinst: wenn der Helm nur einen Riss hat, oder nur Oberflächliche Anschürfungen kann er gar nicht groß Energie gefressen haben. Dafür müsste zumindest irgendwas deformiert werden. Hat vllt. eher geschadet, weil er den Bremsweg verkürzte und so die Bremsverzögerung erhöhte.