Tag 5 - Königsetappe zum Monte Baldo:
Malcesine - Torbole - Nago - Mori - Avio - San Valentino - Refugio Graziani - Stausee - San Valentino - San Giacomo - Mori - Nago - Malcesine
Gegenwind bis Torbole - schön ruhig gekurbelt mit knapp 90 UpM. Hinauf nach Nago die erste Rampe (knapp 2 km bei maxi 10 Prozent; danach ein wenig flacher), wellig nach Mori und via einer Strasse gleich neben der Autobahn nach Avio. Zeit für den Anstieg (ich war ziemlich nervös, denn ich kannte diese Auffahrt noch nicht).
www.salite.ch/graziani1.htmAuf einer wunderbar asphaltierten und kaum befahrenen Strasse (es haben mich überholt: ein Motorrad, ein Fiat-Panda und ein hölländischer Van) hinauf nach San Valentino, vorbei an Schildern, die vor einer plötzlichen Überflutung warnen, immer schön kurvenreich durch den Wald. Etwa 20 Kehren später (oder knapp 50 Minuten) war ich am Staudamm der Talsperre unterhalb von San Valentino. Dort gabelt sich die Strasse. Wer links fährt, stirbt kurze Augenblicke später den Heldentod, denn die Strasse schwingt sich mit mehr als 20 Prozent auf 500 Meter hinauf (ich weiss das, weil ich sie abgefahren bin und dabei Polar habe messen lassen). Ich bin rechts gefahren, kurze Zeit mehr als 10 Prozent, die restlichen 4 Kilometer wird es aber erträglich. Von San Valentino weiter hinauf zur Pass-Höhe, die ich aus dem letzten Jahr schon kannte, über die Höhenstrasse weiter bis zum Abzweig, der mich hinab führte zurück zum Staudamm. Dort nochmal hinauf nach San Valentino und hinab nach Mori. Der Rest der Tour ist schnell erzählt: Nago - Torbole - Gegenwind - Malcesine.
Dieser Aufstieg von Avio ist unglaublich schön - also nur zu empfehlen.
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