5 Tage Erzgebirge

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5 Tage Erzgebirge

Beitrag von Gebirgsrenner » Mo 3. Apr 2006, 17:09

So - seit gestern ist es ernst. Schluß mit kurbeln auf flachem Terrain.
Das Erzgebirge mit seiner wild-romantischen Schönheit, mit seinen fiesen Ansteigen, der Bildgewalt so mancher Gipfelüberfahrt und der Sittenlosigkeit des Wetters hat mich fest im Griff.
Habe nun doch nicht in Oberwiesenthal Station bezogen, sondern in Gelenau, alte Heimat, 400 Meter über Null, 45 Kilometer weg von "O-Thal". Mein Basislager hat den Vorteill, dass ich für die Berge des oberen Erzgebirges (alles rund um Oberwiesenthal/Jöhstadt) ein wenig "einrollen" kann.
Heute ging es los mit einer schönen Runde zum Warmfahren:
Gelenau - Venusberg - Drebach - Wolkenstein - hoch zum Schloss - Schönbrunn - Mauersberg - Geyersdorf - Königswalde - Bärenstein - Hammerunterwiesenthal - Neudorf - Crottendorf - Annaberg-Buchholz - Wiesa - Neudorf - Ehrenfriedersdorf - Gelenau.

103 km - 1570 hm (davon knapp 400 hm auf den ersten 30 km).
Tempo: 26,5 km/h (ich weiss, langsamer Hund)
Es gab Sonne, es gab Regen, rund um Bärenstein und Neudorf gab es auch Schneeregen. Der Wind kam aus allen Richtungen und wurde von Stunde zu Stunde launischer - also ideal. Dazu wild-romantische Bergbäche, die derzeit zu richtigen Strömen angewachsen sind und laut tosend ins Tal rollen - einfach geil.

Da freue ich mich doch schon richtig auf Dienstag (Montag ist Schontag) - dann gehts über Rittersgrün und Tellerhäuser auf den Fichtelberg, dann über Jöhstadt und Steinbach nach Reizenhain und von dort über Wolkenstein und Zschopau...


Erz-1.jpg
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Re: 5 Tage Erzgebirge

Beitrag von peso » Mo 3. Apr 2006, 17:24

Gebirgsrenner hat geschrieben:Tempo: 26,5 km/h (ich weiss, langsamer Hund)
Gut, daß du am Wochenende nicht hier warst. Dich hätten wir ja schon auf den ersten Kilometern abgehängt...:)

Immer schön fahren, berichten und dann vielleicht mal ein Höhenprofil einstellen.

Viel Spaß!
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Re: 5 Tage Erzgebirge

Beitrag von Gebirgsrenner » Mo 3. Apr 2006, 17:28

peso hat geschrieben:Immer schön fahren, berichten und dann vielleicht mal ein Höhenprofil einstellen.
Wenn ich daheim an meinem Rechner sitze und mir nochmal jemand erklärt, wie ich screen-shots machen kann, ist das kein Problem - die Polar-Software liefert ja auch hübsche Profile :D .

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Re: 5 Tage Erzgebirge

Beitrag von peso » Mo 3. Apr 2006, 17:34

Jan,

unter Windows? Am einfachsten geht das mit einem Druck auf die Druck/Print-Taste, dann ein Bildbearbeitungsprogramm deiner Wahl öffnen (zur Not geht auch MS Paint) und mit Strg+V den Inhalt der Zwischenablage einfügen.

Komfortabler sind dezidierte Programme - etwa IrfanView (die Funktion versteckt sich irgendwo im Menü).
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Re: 5 Tage Erzgebirge

Beitrag von Gebirgsrenner » Mo 3. Apr 2006, 17:36

peso hat geschrieben:Jan,

unter Windows? Am einfachsten geht das mit einem Druck auf die Druck/Print-Taste, dann ein Bildbearbeitungsprogramm deiner Wahl öffnen (zur Not geht auch MS Paint) und mit Strg+V den Inhalt der Zwischenablage einfügen.

Komfortabler sind dezidierte Programme - etwa IrfanView (die Funktion versteckt sich irgendwo im Menü).
Peter,
vielen Dank für die Tipps... Damit sollte es kein Problem sein - ab Freitag.

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Re: 5 Tage Erzgebirge

Beitrag von Gebirgsrenner » Mi 5. Apr 2006, 07:59

Tag 2.
Das Wetter ist phantastisch elastisch und wechselvoll. Erst dicke Regenwolken, dazwischen ein Band freundlicher Sonne, dann kommen schon wieder die Schreckgespenster eines jeden Radfahrers. Onkel Kachelmann sagt Schnee voraus für den Fichtelberg. Ich habe ein Einsehen und ändere die Route (was letztlich auch ein Fehler sein soll, dazu aber später mehr).
Los gehts in Gelenau (447 Meter über Null).

Zum Einrollen gehts den Ort hinauf bis zur B95 (562). Das Herz hüpft um die 162 mal in der Minute, Abfahrt tut Not und so geht es mit rauschenden 75 km/h über die B95 hinab nach Burkhardtsdorf (389).

Jetzt kommt die wahre Einroll-Phase. Über Kemtau nach Dittersdorf, kleine Strasse, hübsch waldig, hübsche große Schlaglöcher. In Dittersdorf wird die Strasse besser, allerdings beginnt nun auch schon die mentale Vorbereitung auf den nächsten bösen Ansteig. Erst noch nach Einsiedel, dann kurz hinter dem Bahnübergang rechts weg (338) - und steil hoch. 10 Prozent behauptet das Verkehrsschild, wenn dem so ist, fühlen sich 10 Prozent manchmal böse an. Allerdings - es gibt auch eine positive Überraschung - der Asphalt ist neu, es rollt sich traumhaft. Es geht über knapp 2 km an der Talsperre vorbei hinauf zum Rasthof Goldener Hahn an der B 95 (484).

Die Bundesstrasse ruht in sich selbst, so wird die Passage zur freundlichen Radtour, beschränkt sich aber auf knapp 400 Meter, denn da wartet schon die Abfahrt nach Altenhain über löchrige Strassen und die Fahrt durchs Sternmühltal über besten Aspahlt nach Erdmannsdorf und damit zur Kletterei an der Augustusburg. Vorher 300 Meter Kopfsteinpflaster-Steigung bei 10 Prozent und dann die legendären (im Erzgebirge) 2,5 km hoch zur Burg, schön durch den Wald. Unten an der Bahnbrücke zeigt mir der Höhenmesser 276 - oben sind es dann 446. Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht, denn in Augustusburg geht es erstmal noch ein Stückchen berghoch (459) bevor es in rasanter Fahrt durch den Wald und beste Strasse hinab nach Waldkirchen-Tal (330) geht - und dann über die berüchtigte Kehren von Waldkirchen nach Waldkirchen-Berg (553). Keuchend angekommen, blässt mir der Wind ins Gesicht und treibt einen kurzen heftigen Hagelschauer heran.

Börnichen wartet und dann geht es kurz auf die Strecke der Olbernhauer Radtour. Börnichen links ab in den Wald - erst kurz den Berg hoch (543), dann für 3 km bergab. Wünschendorf sehe ich nur im Flug bei Tempo 60. Lengefeld ist die nächste Station. Auf der anderen Seite des Tals, dass sich vor mir auftut. So rase ich dem Talgrund entgegen (391) und mühe mich die Kehren hinauf, durch Lengefeld durch Richtung Heinzebank. Dazwischen 14 prozentiger Asphalt und 10prozentiges Kopfsteinpflaster. Wenigstens scheint die Sonne.

Mein Polar zeigt 11 Grad - gutes Radwetter. An der Heinzebank (613) kann ich schon einen ersten Blick auf mein nächstes Ziel werfen: Annaberg-Buchholz, wie es sich in der Sonne räkelt und an den Pöhlberg kuschelt. Doch der Weg dahin ist noch weit. Aber erstmal entspannend. Es geht bergab, durch Hilmersdorf und Gehringswalde (376) und über die B101 nach Schönbrunn. Dort links weg und Richtung Mauersberg. In Boden (436) hat das Rollen ein Ende, denn die Steigung nach Mauersberg wartet. 2 km sollen es sein, sagt das Schild. Mir kommt es länger vor, aber egal. Mit 39/23 kommt man überall hoch (okay ich weiss ;) ) Mauersberg (582) läutet so ganz langsam das Ende der Tour ein.

Es sind nur noch 2 böse Ansteige.

Der erste wartet nach Mildenau und Geyersdorf (474) - die geschwungene Strasse hoch nach Annaberg-Buchholz. Auch hier - Überraschung. Der Asphalt ist neu. Wo du früher den Schlaglöchern ausweichen und Slalom fahren musstest, ginge es jetzt sanft und surrend dahin, wenn die 10 Prozent nicht wären. Dennoch es rollt gut und 8 Mnuten später bin ich dann in Annaberg-B. (629).

Doch meine gute Laune weicht schlagartig, denn über Annaberg haben sich schwarze Wolken ausgebreitet, mein Polar spricht von 3 Grad.

Ich ahne schlimmes und nehme erstmal die Abfahrt zum Frohnauer Hammer und weiter nach Tannenberg (472) und dann Richtung Geyer.

Irgendwo dazwischen beginnt das Inferno (mein Inferno jedenfalls) - aus den Regentropfen werden richtig große und richtig nasse Schneeflocken. Die Brille ist sofort beschlagen, die Sicht wird immer schlechter weil der Schneefall immer dichter. Geradeaus schauen kann ich auch nicht mehr, denn mit Schneeflocken im Auge fährt sich nicht so schön. Meine Handschuhe sind für diesen nassen Schnee nicht gewappnet und sofort durch, 1 Grad zeigt der Polar, meine Mütze ist nur noch weiss.

Ich hasse radfahren, kämpfe mich durch Geyer und hinauf zum Greifenbach-Stauweiher (664). Doch die Abfahrt nach Jahnsbach ist keine Freude, ich spühre die Finger nicht mehr, die Hosen sind durch. Ich bin nur noch Eis, aber immerhin, das Ziel ist nah. Jahnsbach (503), Thum, in Herold (426) hört es endlich auf mit schneien und dann endlich Gelenau und wieder Sonne. Den Schluss-Stieg zu meiner Erzgebirgsbasis bekomme ich gerade so hin - und dann ist Schluß.

Die Daten:
110 km
1810 hm
4:20 h (25,6 km/h - ich weiss, ich werde immer langsamer).


P.S. Moderne 3,5-Disketten machen es möglich, die Höhenprofile doch schon jetzt einzustellen.


erzg-2.jpg
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Re: 5 Tage Erzgebirge

Beitrag von peso » Mi 5. Apr 2006, 08:10

Wenn du - von mir aus auch willkürlich - mal ein paar Absätze in deinen Text wirfst, läßt sich "Mein schönstes Ferienerlebnis" gleich viel besser lesen.

Schöner Bericht. :hut:

Ach so, hier schien (und scheint) die Sonne. 11 Grad. :)
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Re: 5 Tage Erzgebirge

Beitrag von Gebirgsrenner » Mi 5. Apr 2006, 08:51

peso hat geschrieben:Wenn du - von mir aus auch willkürlich - mal ein paar Absätze in deinen Text wirfst, läßt sich "Mein schönstes Ferienerlebnis" gleich viel besser lesen.
Sofort geändert.

Hier scheint die Sonne nicht, aber mir ist das inzwischen sowas von egal, heute geht es über den Fichtelberg. Bericht - wenn ich aus dem Koma zurück bin.

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Re: 5 Tage Erzgebirge

Beitrag von pneumo » Mi 5. Apr 2006, 10:25

@gebirgsrenner:

die berichte sind ja wie früher " aus dem fahrenden übertragungswagen",
sehr eindrucksvoll.

du fährst und berichtest wie im "rausch"....
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Re: 5 Tage Erzgebirge

Beitrag von Gebirgsrenner » Mi 5. Apr 2006, 16:18

Tag 3:

Der Wettergott meint es nicht gut mit mir. In Leipzig scheint die Sonne (sagen die Insider) und hier.... dicke, dunkle Wolken im Süden, im Norden und Ost und West mischen auch noch mit. Überall sind sie und dabei hatte doch Onkel Kachelmann Sonne versprochen. Egal - ich rechne mit Regen, Hagel, Schnee, packe mich in alles, was ich finden und tragen kann und... los gehts.
2 Grad über Null. Herrlich frisch.
Zunächst wieder von der Basis aus (447 Meter über Null) durch Gelenau hinauf bis zur Thumer Höhe (606). Mir ist nicht mehr kalt, meine Brille schon beschlagen, wenigstens kommt der Wind sanft aus allen Richtungen.

Den Fichtelberg sehe ich nicht, den Pöhlberg auch nicht - das kann ja heiter werden. Rasant hinab nach Thum (506), im Ort rechts weg und durch Jahnsbach hinauf zum Greifenbachstauweiher. Leider gibt es nur einen Weg - und dieser ist eine fiese Steigung. Auf den ersten Blick nicht wirklich schwer und doch klopft am Gipfel (665) der Puls an der Tür zum Gehirn und die Beine fühlen sich schwer. Aber die nächsten Kilometer sind leicht.

Abwärts nach Geyer - etwas tun für den Schnitt. In Geyer am Rathaus (601) rechts und wieder klettern. Das schwerste Stück kommt gleich zu Beginn - geschätze 12 Prozent. Nach 500 Meter wirds flacher. Die Strasse verschwindet im Wald, die Polar-Temperatur-Anzeige offenbart mir Null - und ich strample an einem Gasthof und am wilden schwarzen Teich vorbei Richtung Scheibenberg. Kurz vor Elterlein links - und hinauf nach Scheibenberg (714). Normalerweise sieht man hier den Fichtelberg. Heute nicht. Ich biege in Scheibenberg ab von der geplanten Route und nehme den Weg über Crottendorf (685 - Räucherkerzchen), dann hinauf nach Neudorf (703) und von dort über den höchsten Punkt der Tour (891) nach Hammerunterwiesenthal.

Auf der B95 gehts weiter nach Bärenstein, der Wind kommt von vorn, ich gönne mir einen Riegel, pfeife auf den Schnitt, glotze auf minus 1 Grad und friere nicht. In Bärenstein (720) rechts Richtung Kühberg. Nochmal tief durchatmen - denn nun beginnt die Kletterei aufs Neue.

Zunächst Jöhstadt. Aus der Abfahrt gehts in Kühberg (674) direkt in den Ansteig. 3 km durch den Wald, eine kurze Abfahrt, dann noch mal 1,5 Kilometer bergan, vorbei am ersten Windpark des Erzgebirges. Dahinter Jöhstadt (827). Bitter. Eine vergessene Stadt. Selbst die Apotheke ist dicht. Schnell weiter. Im Ort 14prozent bergab (wer hochfahren will - viel Spass) - nach Schmalzgrube (689). Noch so ein Gott-Vergessener-Ort.

Nächste Station Steinbach. Die Strasse ist unglaublich schlecht. Loch an Loch, dazwischen Hügel der Flickarbeiten der letzten Jahre. Unglaublich. Eigentlich kann man nur schieben. Aber wer schiebt schon gern sein Rad? Ich nicht. Also Slalomfahren. Wenigstens kommt kein Auto.

Steinbach - Kreuzung (561). Rechts rum. Ich will Satzung sehen und Reizenhain. Die Strasse ist gut, die Autos spärlich, nur die Steigungsprozente nehmen zu. Oh Mann.

5 km später Satzung (868). Hier bist du wirklich in der Dunkelkammer der Welt. Ein paar Häuser, eine obskure 4-Sterne-Pension hinter verwitterter Fassade. Das wars. Für mich auch.

Reizenhain wartet. Welliges Gelände. Inzwischen spüre ich jede kleine Steigung. Den Grenzposten (822) lasse ich rechts liegen, denn nun beginnt das Stück der Strecke, auf das ich mich gefreut habe, die ganze Zeit. Die Abfahrt nach Mittelschmiedeberg. Es geht ein Stückchen über die B174, dann rechts über 70 Meter Kopfsteinpflaster in den Wald, am Truppenübungsplatz über eine gut asphaltierte kurvenreiche Strasse hinab auf 408 Meter.

Mittelschmiedeberg - Niederschmiedeberg. Die Orte ignoriere ich. Tunnelblick. Treten, treten, treten. Erst in Schönbrunn (412) wache ich wieder auf. Ich gönne mir noch den Aufstieg nach Wolkenstein (519) und dann gehts über Gehringswalde nach Scharfenstein (366) und weiter Richtung Zschopau.

Da will ich aber nicht hin, also in Willischtal linke Hand raus und über die Zschopau rein in den Wald. Hoch nach Amtsberg-Weissbach (490). Die Strasse ist erst toll, dann ... na ja.

Nun bin ich dem Ziel nahe. Nach Weissbach nur noch ein kleiner Hügel (501) und ich kann mich in die rauschende Abfahrt nach Gelenau stürzen...

Und es hat weder geregnet. Noch gehagelt. Noch geschneit. Ich bin trocken geblieben und muss mein Rad nicht putzen. :D

Die Daten:
126 km
2035 hm
25,3 km/h (Ich werde immer langsamer, es ist schrecklich.)

Und nun das Profil:


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