Dresden Race Day 2008

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Charlie
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Re: Dresden Race Day 2008

Beitrag von Charlie » Mo 28. Jul 2008, 10:27

Winni hat geschrieben:Schöne Berichte :hut: und Glückwunsch allen, die das Ziel gesehen haben.
Was ist denn mit Tarmac passiert? Sturz?
leider ja!

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Floeri
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Re: Dresden Race Day 2008

Beitrag von Floeri » Mo 28. Jul 2008, 11:38

charlie hat geschrieben:ich wusste niht das wir so weit vorne waren in DD, aber von stürzen hab ich echt nichts mitbekommen...

ach floeri, die bobbahn war doch toll, als zweiter rein, als erster raus und ja, ich hätte anhalten sollen...
wir da vorne hatten leider keine privaten leute die uns wasser reichen wollten/konnten :(
Ja, wäre besser gewesen.Du hättest wahrscheinlch sogar die Chance noch weiter nach vorne zu kommen, denn die waren sich vorne eine Zeitlang uneins, wie sie auf den Ausbruch von Ackermann reagieren sollten und habenminutenlang die Beine hoch genommen....... Aber geile Zeit, mein liebes TRETVIECH :baeh:


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fischi
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Re: Dresden Race Day 2008

Beitrag von fischi » Mo 28. Jul 2008, 22:24

Nun auch mal noch bissl Quark von mir, oder besser meine Eindrücke vom Rennen aus der sächsischen Landeshauptstadt ins Gebirge und wieder zurück.

Wie Charlie schon berichtet hat, ging sehr sehr früh los, aber dann ohne größere Probleme, wobei noch festgestellt wurde, das ein Navi besitzen nicht alles ist, sonder man muss das Angezeigt auch deuten können. Oder Charlie? ;-)

Den Rest überspring ich jetzt mal und steht somit auch schon am Start. Wie gesagt etwas weiter links, was aber meiner kurzzeitigen Orientierungslosigkeit zu Schulden kam, weil da so viele Leute standen und ich einfach mal den Charlie aus den Augen verloren hatte. Es ging recht rasant los und ich hab mich recht gut durchgemogelt, so dass ich nie groß Tempo machen und immer schön bei der großen Gruppe vorn „lutschen“ konnte. Immer noch irgendwie meinen Sturz vom letzten Jahr im Hinterkopf und den Händen ständig an den Bremsen ging es in Richtung Pirna und der Puls ging ums ein oder andere Mal hoch, wenn wieder einer nen Haken schlug wegen nem Gullideckel, oder die Linie in den Kurven mal nicht gehalten wurde und es teilweise recht eng wurde.

Aus dem Elbtal ging es nun rechts hoch, leicht ansteigend nach Berggießhübel und von dort dann über den Berg in Richtung Bahratal. Dort suchte ich dann mein Tempo, da es schon zusehends wärmer wurde und ich nicht gleich in den roten Bereich wollte. Da kam dann auch Charlie vorbei, aber ihn lies ich ziehen, um meinen Tritt zu fahren. Nun kannte ich auch die Strecken von früheren Befahrungen und lies immer noch bissl Platz nach oben, da ja Breitenau nicht mehr so weit war und ich mich da schon einige Male gequält hatte. Die Gruppe vor mir kam auch nicht weiter weg und so fuhr ich allein ich Richtung des ersten steilen Anstieges. Dort hatte sich die Gruppe dann schon ordentlich auseinandergezogen und ich konnte einige Fahrer überholen, so dass ich oben mit im vorderen Teil war. Etwas unentschlossen was das Tempo angeht ging weiter bis ich in Börnchen nach der scharfen Linkskurve einen kleinen Zwischensprint einlegte und mit 50 m Vorsprung die Abfahrt geniessen konnte, ohne das jemand im Weg rumfährt.

Hinauf nach Bärenstein, wunderte ich mich dann etwas, dass so viele Radler da rumstanden, bis es dann auch mal „klick“ gemacht hat, dass ja dort der Start der kurzen Strecke ist….naja, wenn man sich nicht damit beschäftigt…

Im Tal hoch nach Geising herrschte wieder Uneinigkeit übers Tempo und als dieses dann bei 26 km/h angelangt war, bin ich vorn raus, ein paar Leute kamen mit und so wurde doch noch gut gewechselt, da ein Kreisel nicht zustande zu bringen war. Der Berg nach Altenberg ging super zu fahren, weil sich die sonne etwas verzogen hatte und somit hab ich die „Bergwertung“ der Gruppe gewonnen und eben noch gesehen, wie vor uns die Schranke aufging und ne Gruppe Radler sich ins Tal stürzte, wo, wie ich später feststellte Charlie mit dabei war.

In Hirchsprung nach rasanter Abfahrt ging es scharf links in Richtung Bobahn, wo das Tempo schon arg gedrosselt wurde, da sich wohl rumgesprochen hatte, das es steil hoch geht. Für mich ein Grund noch etwas nach vorn zu fahren um später nicht mehr so viele Fahrer vor mir zu haben. An der Einfahrt zu Bonbahn war dann auch Charlie ca. 20 m vor mir und schon ging es steil hinauf. Beim ersten Steilstück hatte ich das Gefühl, dass mein Rad aufrecht steht, aber irgendwie hab ich mich dann noch mit 34/27 hochgewuchtet und mir nicht die Schmach gegeben abzusteigen, wie einige andere. Allerdings war es dort hoch wieder sehr heiß und ich schon wieder arg am brodeln und von der Feuchtigkeit her kam ich mir vor wie frisch gesucht. Nur das ich wahrscheinlich nicht so roch ;-)

Irgendwann oben angekommen, musste ich dann auch recht geschockt feststellen, dass es keine Flaschen, sondern nur Becher gab, aber nach kurzem hin und her überlegen dachte ich mir in nem Rennen hält man doch nicht an, was ich aber mal hätte machen sollen. Denn es ging zwar theoretisch nur noch bergab, aber es waren ja auch noch ca. 45 km zu fahren.

Vorerst war ich in der Abfahrt allein, dann kamen noch 3 vorbeigerast, da ich aber sah, dass Charlies Gruppe nicht richtig läuft, hab ichs ruhig angehen lassen und bin irgendwann rangerollte. Habe dann kurz mit ihm drei Worte gewechselt und bin wie gewohnt in der Abfahrt etwas weiter nach hinten und rollte dort vorerst gut mit. Irgendwann allerdings hatte ich nicht die recht Lust bergab reinzutreten wie blöd und die Gruppe war weg und ich fuhr quasi allein bis ins Ziel und hatte nur hier und da mal einen oder mehrere Begleiter.

Allerdings hat mich der Streckenteil total angekotzt, weil ich ständig am treten war und das Gefühl hatte ich komme nicht vorwärts, mir irgendwann meine Arme schmerzten und ich halt auch total ausgetrocknet war. So war ich ganz froh irgendwann im Ziel gelandet zu sein, nachdem ich mich noch mal in Pestewitz den Berg hochgequält hatte und dann mit Gegenwind nach Dresden rein auch wieder das Gefühl hatte nicht vorwärts zu kommen.

Das Ziel erriecht hat mit Charlie auch gleich in Empfang genommen und glücklicherweise mein Rad gehalten, so das ich ohne Anhängsel zu den Getränken vor kam und erstmal die Speicher zumindest minimal wieder auffüllte.
Wenn`s schwer geht, geht´s bergauf

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Charlie
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Re: Dresden Race Day 2008

Beitrag von Charlie » Mo 28. Jul 2008, 22:41

fischi hat geschrieben:Oder Charlie? ;-)
:zunge:


ich glaube es war ganz gut das wir uns nach vorne durchgemogelt haben...


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Re: Dresden Race Day 2008

Beitrag von Falcon » Mo 28. Jul 2008, 22:55

Vieles wurde ja schon geschrieben, also nur ganz kurz was aus meiner Sicht:

Vom Start weg ging es flott los, das erste einschneidende Erlebnis war der Sturz von zwei Fahrern direkt vor mir: Nach ca. 10 km wurde im Feld wieder mal stark gebremst, das Hinterrad von einem Fahrer blockierte und er verliert die Kontrolle über sein Rad das nach einer Seite ausbricht und in dem sich mein Vordermann verfängt. Beide gehen zu Boden. Ich habe den Schreck meines Lebens bekommen und konnte glücklicherweise gerade noch nach links ausweichen, rechts war die Bordsteinkante. Danach habe ich mich hinten aus dem großen Pulk langsam rausfallen lassen. Die häufigen Bremsaktionen waren mir zu gefährlich. Ich war erst dann wieder im Kopf halbwegs frei, als der erste Berg kam und alles in kleine Gruppen und Grüppchen zerfiel. Mensch Floeri, was war ich froh, Dich heil auf dem Rad vor mir wiederzusehen! :liebe:

Die Bobbahn war natürlich der Höhepunkt und eigentlich hat das ja nichts mehr mit Radrennen zu tun, war nur eine Schikane. Ich wollte mal wissen, ob ich da noch fahren kann und bin doch ohne Absteigen mit Schlangelinienfahren hochgekommen. Oben musste ich allerdings eine Pause machen und Wasser nachschütten. Danach schien mir jeder Anstieg doppelt so steil.

Pesterwitz war toll: der letzte Berg, das hat noch mal die letzten Reserven mobilisiert und die netten Anwohner haben eiskaltes Wasser spendiert, dass ich mir über den mittlerweile glühenden Kopf gegossen habe.

Eines ist mir noch aufgefallen: ich überhole am Berg meist so 10-15 Leute, die mich aber allerdings alle mehr oder weniger schnell in der Abfahrt wieder einholen. Liebes Dr. Sommer-Team: WAS mache ich FALSCH??? :?

Alles in allem eine tolle Veranstaltung. Das Wetter war doch optimal (na ja, ab und zu mal Seitenwind), die Hitze habe ich erst gemerkt, als wir aus den Bergen abgestiegen sind. Ca. Stunde nach dem Rennen konnte ich wieder was essen und heute schon wieder schmerzfrei Treppen steigen.

Den Preis für besonderen Kampfgeist bekommt Teli! :hut: Die Ausschilderung war wirklich nicht gut, ich habe mich nur auf die gelben Fahnen und die Trillerpfeifen verlassen.

Beste Genesungswünsche an Dich, Tarmac!

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Re: Dresden Race Day 2008

Beitrag von Charlie » Mo 28. Jul 2008, 23:26

Falcon hat geschrieben:Eines ist mir noch aufgefallen: ich überhole am Berg meist so 10-15 Leute, die mich aber allerdings alle mehr oder weniger schnell in der Abfahrt wieder einholen. Liebes Dr. Sommer-Team: WAS mache ich FALSCH??? :?
hmm, in abfahrten kann man viel zeit verlieren wenn man alleine fährt, eine gruppe ist immer schneller, oder sich nicht traut

ich lass immer rollen wenn vor mir einer ist und wenn ich dann vorne bin, muss man einfach treten wie berg hoch!

bei dem GP schwarzwald, am kandl, ich hatte das gefühl, der geht bergrunter schwerer als berg hoch...

und die abfahrthaltung, wichtig ohne ende!


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Re: Dresden Race Day 2008

Beitrag von Barus » Mo 28. Jul 2008, 23:40

charlie hat geschrieben:bei dem GP schwarzwald, am kandl, ich hatte das gefühl, der geht bergrunter schwerer als berg hoch...
Dort hatte ich auch am meisten gelitten...

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Re: Dresden Race Day 2008

Beitrag von Falcon » Di 29. Jul 2008, 00:03

charlie hat geschrieben:ich lass immer rollen wenn vor mir einer ist und wenn ich dann vorne bin, muss man einfach treten wie berg hoch!
... und wie soll ich das meinen Beinen erklären? :gruebel:

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Re: Dresden Race Day 2008

Beitrag von Floeri » Di 29. Jul 2008, 10:11

Mmmmh :gruebel: , mich haben die Leute nach der bobbahn immer wieder auf Anstiegen überholt. Ab dem 3. Anstieg meinten sie dann: "Sollen wir langsamer hochfahren, damit Du uns nach unten ziehst?" Ich habe dankend abgelehnt, aber ich habe anscheinend mehr Spass bergab als bergauf, was bei meiner Körpermasse eigentlich auch nicht verwundert.
Jedenfalls hatte ich nie Begleitung in den Abfahrten. Einmal wollten 2 mit mir zusammen runterpreschen. Die haben so Gas gegeben, das der eine glatt die falsche Abzweigung genommen hatte, zu schnell halt :anbetung: . Der andere ist dann hinter mir geblieben. ich trete bei Abfahrten einfach locker die 100-110 U, ohne dass ich großen Druck reinbringe. Allerdings achte ich schon sehr auf die Körperhaltung und versuche gerade die Arme vor den Oberkörper zu bringen. Ist der Asphalt mal eben, dann geht es mit den Händen möglichst nah an den Vorbau am Lenker und Popo hoch, Oberkörper an den Lenker und wie einKlappmesser den Berg runter. Damit bin ich schneller als ein tretender Abfahrer am Unterrohr :pfeif: .
Das sind meine erfahrungen bei diesem rennen gewesen. Bergauf, naja, da bin ich diesmal halt 3mal abgestiegen :( .


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Re: Dresden Race Day 2008

Beitrag von Winni » Di 29. Jul 2008, 12:47

Wie war denn die werte Platzierung. Wir müssen ja für nächstes Jahr mal eine Messlatte auflegen.

und

Nur Frauen können dermaßen vorwurfsvoll gucken :pfeif:

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