ja, und letztendlich wird (medienwirksam unter Tränen) nur das zugegeben, was sowieso schon im Spiegel stand und Jahre zurückliegt. Diese Arroganz von Riis war ja unglaublich. Kein Anzeichen von schlechtem Gewissen. Na wenigstens weiß man, woran man bei ihm ist, das klang ja alles ziemlich ehrlich.Gebirgsrenner hat geschrieben:Es ist bizarr: Nun stellt sich tatsächliche der (ehemals) grosse Indurain hin und sagt: die Doping-Geständnisse helfen dem Radsport nicht.
Um ehrlich zu sein, sowas macht mich echt wütend, denn es passt genau in das Raster der (Doping-)Mentalität, die in Spanien und Italien an der Tagesordnung ist. Wir tun einfach so, als sei da nichts gewesen.
Je länger ich darüber nachdenke, desto weniger kann ich mich mit dem Gedanken anfreunden, dass Leute wie Zabel, Aldag und Riis weitermachen. So lange haben sie gelogen, und jetzt soll alles anders sein?
.
