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"Cyclomanie" Di, 10.02., 19.30 Uhr

Verfasst: Di 3. Feb 2009, 18:32
von Chrissi
Ich will das Forum mal wieder kulturell aufwerten :ohnmacht:

Kommenden Dienstag, 10.02., 19.30 Uhr stellt Prof. Elmar Schenkel (Professor für Anglistik an der Uni Leipzig) sein neues Buch "Cyclomanie - Das Fahrrad und die Literatur" in der Stadtbibliothek Leipzig vor. Klingt interessant und wird lustig sein. ;)

Re: "Cyclomanie" Di, 10.02., 19.30 Uhr

Verfasst: Mi 4. Feb 2009, 14:47
von sportfisch
und da gehst Du hin? :hut:

Re: "Cyclomanie" Di, 10.02., 19.30 Uhr

Verfasst: Do 5. Feb 2009, 13:56
von Chrissi
Weiß noch nicht, ob ich da in Leipzig bin.

Re: "Cyclomanie" Di, 10.02., 19.30 Uhr

Verfasst: Di 10. Feb 2009, 14:50
von Kleiner Drache
Falcon und ich werden auch dasein.

Bis dann :ich:

Re: "Cyclomanie" Di, 10.02., 19.30 Uhr

Verfasst: Di 10. Feb 2009, 20:32
von Chrissi
mir ist was dazwischen gekommen :krank:

Re: "Cyclomanie" Di, 10.02., 19.30 Uhr

Verfasst: Mi 11. Feb 2009, 00:29
von Falcon
Danke Chrissie für den kulturellen Beitrag der Woche! Es war wirklich sehr unterhaltsam und die Lesung war mit vielen amüsanten Geschichten rund um das Radfahren gespickt. Auch einige Längen in der Vortragsweise, wenn es um einige etwas bemühte und wiederholte Vergleiche ging, konnte ich locker wegstrecken. Wirklich sehr empfehlenswert! Zum Trost und zum Nachlesen kann ich das Büchlein gerne mal (an die Erkrankte) ausleihen.

@Ritzel: mein Winken zur Dir aus der sitzenden Menge hat dann doch noch nicht für ein Erkennen gereicht (?)

Re: "Cyclomanie" Di, 10.02., 19.30 Uhr

Verfasst: Do 12. Feb 2009, 00:18
von Falcon
@ Ritzel: :tja: ohne Rad und Helm erkennt man sich eben so schwer...

Ich komme kaum von dem kleinen Büchlein los und bringe auch noch ein Zitat:

"Doch das Unheimliche am Fahrrad bleibt... In seinem (Mark Twains) Roman A Connecticut Yankee in King Arthurs Court (1889) versetzt er einen Nordamerikaner des 19. Jahrhunderts durch einen Schlag auf den Kopf ins Mittelalter. Hank Morgan ist unzufrieden mit den verkrusteten Strukturen des Mittelalters, dem Aberglauben und der Macht der Kirche. Es gelingt ihm, sich mit seinen technisch-wissenschaftlichen Kenntnissen Autorität in seiner neuen Umwelt zu verschaffen, aber auch eine wachsende Feindlichkeit stellt sich ihm gegenüber ein. In seinem Kampf gegen das Mittelalter kommt der Yankee schließlich auf die Idee, eine Truppe von fünfzig Rittern im Fahrradfahren auszubilden. Es wird eine gefürchtete, schnelle und schlagkräftige Truppe, die schon allein durch ihr Erscheinen für Schrecken und Verwirrung sorgt....Das Unheimliche speist sich aus mehreren Quellen: es ist die Schnelligkeit, die Lautlosigkeit und die annähernde Unsichtbarkeit aufgrund der Konstruktion. Diese Kombination machte die radelnden Ritter bei Mark Twain unschlagbar."