Laberthread für alle
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- nachtschatten
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Re: Laberthread für alle
neulich hatte ich die Gelegenheit, mal das Kleingedruckte meiner Unfallversicherung zu lesen und dabei etwas interessantes entdeckt:
"...Nicht versicherbare Personen:..., Lizenzsportler,..."
... wie sieht es denn mit den Radrennern aus, die in einem Radsportverein sind und an Rennen teilnehmen? Wäre dann die Versicherung für die Katz oder sehe ich das zu schwarz?
"...Nicht versicherbare Personen:..., Lizenzsportler,..."
Re: Laberthread für alle
Da bist du über den Verband versichert. Theoretisch zumindest. 
Re: Laberthread für alle
Soweit ich weiß, schließt der Verband (hier also der SRB) eine Gruppenversicherung für alle Vereine des Verbandes ab.
Bestandteil der Versicherung sind sowohl Unfall- als auch Haftpflichtversicherung.
Grüße
Bestandteil der Versicherung sind sowohl Unfall- als auch Haftpflichtversicherung.
Grüße
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- sippe
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Re: Laberthread für alle
Wenn du es genau wissen möchtest, musst du wohl nachfragen und es dir bestätigen lassen. Das gilt sowohl für deine Unfallversicherung als auch für die Versicherungen deines Vereins und des Verbandes!
Ich hatte auch schon Unfälle mit Materialschaden bei Rennen, die von keiner Versicherung getragen werden (Stichpunk Haftpflicht Verband). Auch Kosten, die durch Krankheit in Folge eines Sturzes angefallen sind, waren nicht über die Versicherung(en) zu regeln, sondern hier hat die Krankenkasse gezahlt. Bei diesen Versicherungen (Verband, Verein) geht es _vermutlich_ um Unfälle mit bleibenden gesundheitlichen Schäden.
Unterm Strich blicke ich nicht wirklich durch, wann welche Versicherung zahlt! Daher wäre es toll, wenn du hier schreibst, falls du etwas verlässliches Herausgefunden hast
Bei meiner Unfallversicherung (auch BU) habe ich das damals expl. Nachgefragt und aufnehmen lassen. Bei meiner Versicherung hat das keinen Nachteil, da Radsport (auch mit Lizenz) nicht als erhöhtes Risiko eingeschätzt wird.
Ich hatte auch schon Unfälle mit Materialschaden bei Rennen, die von keiner Versicherung getragen werden (Stichpunk Haftpflicht Verband). Auch Kosten, die durch Krankheit in Folge eines Sturzes angefallen sind, waren nicht über die Versicherung(en) zu regeln, sondern hier hat die Krankenkasse gezahlt. Bei diesen Versicherungen (Verband, Verein) geht es _vermutlich_ um Unfälle mit bleibenden gesundheitlichen Schäden.
Unterm Strich blicke ich nicht wirklich durch, wann welche Versicherung zahlt! Daher wäre es toll, wenn du hier schreibst, falls du etwas verlässliches Herausgefunden hast
Bei meiner Unfallversicherung (auch BU) habe ich das damals expl. Nachgefragt und aufnehmen lassen. Bei meiner Versicherung hat das keinen Nachteil, da Radsport (auch mit Lizenz) nicht als erhöhtes Risiko eingeschätzt wird.
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- nachtschatten
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Re: Laberthread für alle
...ich bin auch kein Experte, aber hier ist mein aktueller Wissenstand:sippe hat geschrieben:
Unterm Strich blicke ich nicht wirklich durch, wann welche Versicherung zahlt! Daher wäre es toll, wenn du hier schreibst, falls du etwas verlässliches Herausgefunden hast
Da der Unfall in der Freizeit passiert ist, übernimmt die Krankenversicherung die Kosten. Wäre ein Fremdverschulden erkennbar gewesen, wäre die Krankenkasse raus bzw. hätte Schadenersatz gegen den Verursacher geltend gemacht.
Wäre es ein Arbeitswegeunfall, würde die zuständige Berufsgenossenschaft bei Angestellten und freiwillig darin versicherten Selbständigen die Kosten tragen. So weit ich das mitbekommen habe, ist dies für Kliniken und Ärzte offenbar die optimalste Lösung.
Für den Fall einer bleibenden Behinderung kommt die (private) Unfallversicherung und bei Angestellten die gesetzliche Rentenversicherung dazu. Ich bin mir nur nicht sicher, ob die privaten UV etwas leisten würden, was auch die Krankenkasse trägt (Reha, Kur, Hilfmittel etc. - auch wenn´s drin steht).
Ich habe den Unfall vorsichtshalber meiner (privaten) Unfallversicherung gemeldet, da diese bei ggf. noch eintretenden bleibenden Schäden infolge des Unfalls innerhalb von 18 Monaten eintreten müsste, wenn der Unfall (rechtzeitig) gemeldet worden ist.
Ob es mir jetzt etwas bringt weiss ich auch noch nicht - wahrscheinlich nicht, denn selbst wenn ich nicht wieder radfahren können dürfte, dann gilt dies sicher nicht als Behinderung
Von Vereinsversicherungen wusste ich bis jetzt auch nichts (danke für Eure Auskünfte). Bei Rennausschreibungen etc. steht ja i.d.R. im Kleingedruckten, dass die Teilnahme auf eigenes Risiko erfolgt (Materialschäden werden nicht übernommen - es sei denn der Veranstalter zerhackt Dein Rad mutwillig...). Ansonsten hat der Veranstalter für von Ihm verursachte (Sach- und Personen-) Schäden eine Haftpflichtversicherung abzuschliessen.
Bei Verletzungen bei Veranstaltungen in der Freizeit tritt die eigene Krankenversicherung ein.
Haben Profirenner eigentlich eine zuständige Berufsgenossenschaft? ...betrifft mich nicht und sicher nur wenige von uns.
Re: Laberthread für alle
Also die Handballer der LVB haben eine Extra Sportversicherung abgeschlossen. Nehme an, dass ist im Profibereich üblich.
- Drahtbeen-Matscher
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Re: Laberthread für alle
Noch 5 Beiträge, dann erreicht irgendwer die 100000!
Bekommt derjenige dann was, oder muss er einen ausgeben?
Bekommt derjenige dann was, oder muss er einen ausgeben?
Mein Rad fährt auch ohne Messer.
Re: Laberthread für alle
der 99.999 bekommt nen Keks und der 100.000 muss diesen ausgeben 
Wenn`s schwer geht, geht´s bergauf


