Unvermeidlich eins auf die Birne...

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Mario
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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von Mario » Fr 3. Nov 2006, 21:18

red nosed renntier schrieb:
> :red nosed renntier]
>
> Zitat: Mario
> Und so
> kann der Helm beim besten Willen nicht so aufschlagen das er
> zerbricht
> weil die Kräfte dafür einfach nicht da sind.
>
> Du hast keine Ahnung wie leicht der zerbricht. Darum kann er ja auch
> keine Energie aufnehmen.
>
> EDIT:Und ja er hält ihn hoch, verringert die kinetische Energie seines
> Kopfes mithilfe seiner Halsmuskeln, da er aber denkt er hat noch 3cm
> mehr Bremsweg zur Verfügung,

Aha du ich denke also beim Sturz. Nimm es mir nicht übel, aber das ist
lächerlich, es ist konstruiert und absolut abstrus. Ich beende die
Diskussion es sei denn es kommt noch was konstruktives.

tschüs Mario

red nosed renntier
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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von red nosed renntier » Fr 3. Nov 2006, 21:21

Mario hat geschrieben: Deine Ausführungen sind
möglicherweise in einem anderen Universum physikalisch schlüssig, in
diesem sind sie es nicht.
Blöd nur, dass ich beim Studium(HTWK) in Physik, technischer Mechanik/Dynamik zu den Prüfungsbesten gehörte, also keiner eine bessere Note hatte, maximal gleich. Außerdem bin ich Ostwald-Gymnasiums-Absolvent, falls dir das als Leipziger was sagt. In dem Sinne kann ich schon sagen, dass ich von Physik sehr viel verstehe. Ist natürlich dennoch alles quatsch was ich sage, kann ja nicht stimmen, die Melonen haben wir ja alle gesehen.

Gruß, Ingmar

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mikel
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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von mikel » Fr 3. Nov 2006, 21:21

Zusammengefasst:
Red Nose widerlegt,das man einen Helm unter anderem wegen Sonne und Insekten aufsetzen kann damit, dass auch eine Schirmmütze aureicht.
Dann sagt er, beim Mountainbiken würde er wegen der Blätter und Zweige einen Helm aufsetzen. Da müsste doch auch eine Kappe reichen?
Seine "Fallschule" wird von den Profis ad Absurdum geführt. Die müssten das fallen doch können und trotzdem fallen sie ab und zu auf den Kopf. Und bekanntermasen sind mehr Profis mit Helm bei Stürzen zu Tode gekommen als ohne.
Dann hat er folgende Zeile geschrieben:
"die weiche Schale des Fahrradhelm zerbröselt nur an der Stelle der Punktlast, nimmt ein winziges bißchen Energie dabei auf (zerschlagt mal Styroporverpackungsmaterial vom Fernseher z.B., dann seht ihr wie wenig Energie das Zerbrechen frißt), und dann zerbricht er, und ist völlig sinnlos, und die Punktlast kann ungehindert zum Schädel kommen."

klingt gut, doch er widerspricht sich später dadurch ,dass er behauptet:

"Und du weisst jetzt ganz sicher, dass es ohne Helm zur Kopf-Boden-Berührung gekommen wäre? Oder ging der Helm vllt. nur kaputt, weil man ihn nicht vor dem Boden schützt, wie seinen eigenen Kopf? Verstehst du?! Ohne Helm: Kopf bleibt über Boden, Mit Helm: Helm berührt Boden, alle sagen: Glück gehabt um deinen Kopf."

Also ging bei einem Sturz scheinbar ein Helm kaputt,der Kopf blieb aber heil. doch wenn der Helm tatsächlich nix absorbiert (wie im oberen Zitat behauptet) müsste doch auch der Kopf kaputt sein???

Auch dieses Zitat von ihm wird lächerlich:
Wie erklärst du dir, wenn der Helm schützt, dass nach Einführung der Helmpflicht in Australien, das Risiko für Schädelverletzungen stieg?

wenn der Helm so ne weiche Masse ist ,wie kann er dann Ursache für Schädelverletzungen sein? Spiesst das Styropor durch die knöcherne Schädeldecke? Absehen muss man hier natürlich von den seltenen Fall der Strangulation, der aber nicht zu allgemeinen Kopfverletzungen der Schädeldecke zählt.

Nach allem,was Red Nose geschrieben hat scheint am sichersten die Kombination Fallschule und Helm zu sein, wie er durch seine sich selbst widersprechende Argumentation zugeben muss.

red nosed renntier
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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von red nosed renntier » Fr 3. Nov 2006, 21:25

Mario hat geschrieben:Aha du ich denke also beim Sturz.
Ich hab geahnt, dass du das mißverstehst (/verstehen willst?). Natürlich denken deine Reflexe nicht, aber sie "ahnen" dennoch wie weit es bis zum Boden noch ist, wenn man sie nicht mit Helm austrickst.
Sie haben ja keine Grund deinen Kopf auf 10cm abzubremsen, wenn sie 20cm bis zum Boden Platz haben. und wenn dann auf den letzten 3cm noch ein Stein ist, ist das, also bremsen auf 17cm, dann aufschlag, weniger schlimm als Abbremsen auf 10cm. Die Bremsverzögerung lässt das Hirn an die Schädeldecke schlagen, das ist gefährlich, so ne Platzwunde vom Stein, kann man verkraften.

Gruß, Ingmar

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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von Frank » Fr 3. Nov 2006, 21:26

http://www.stiftung-warentest.de/online/versicherung_vorsorge/meldung/1398170/1398170.html

hier hat der Richter wohl unsere Diskussion nicht verfolgt :?

so nochmal Stiftung Warentest,

rührend geschrieben, wird aber Ingmar wohl trotzdem nicht überzeugen:
O-Ton:
"Ohne Helm ist der erste Fehler schnell der letzte. Der Fahrradhelm gibt eine zweite Chance."

Link: http://www.stiftung-warentest.de/online/freizeit_reise/test/1246743/1246743/1250671.html
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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von Mario » Fr 3. Nov 2006, 21:32

red nosed renntier schrieb:
> Zitat: Mario
> tschüs Mario
>
> Erkläre doch lieber mal wie dein Helm die Energie aufgenommen haben soll.
>
> Und damit ihr mich nicht mit dem "unnachgewiesenen" Styropor-Fakt nervt.
> Zitat aus Wikipedia
> "Geschäumtes Polystyrol hat im Vergleich zu festem Polystyrol eine
> geringere mechanische Festigkeit und Elastizität"
> http://de.wikipedia.org/wiki/Polystyrol
>
> Geringe Festigkeit bedeutet: wenig Energie nötig um den
> Stoffzusammenhalt aufzulösen, geringe Elastizität bedeutet: es kann auch
> keine Energie in elastische Verformung (Verbiegung) fließen, die geringe
> Festigkeit bewirkt statt Verformung einen sofortigen Bruch des Materials.

Na toll "Geringere Energie" Geringere Energie als was? Als ein
Kometeneinschlag?

Das ist genau das was ich mit unkonkret gemeint habe, das sind doch
keine Werte mit denen du opperierst.

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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von mikel » Fr 3. Nov 2006, 21:32

red nosed renntier hat geschrieben:
Mario hat geschrieben: Deine Ausführungen sind
möglicherweise in einem anderen Universum physikalisch schlüssig, in
diesem sind sie es nicht.
Blöd nur, dass ich beim Studium in Physik, technischer Mechanik/Dynamik zu den Prüfungsbesten gehörte, also keiner eine bessere Note hatte, maximal gleich. Außerdem bin ich Ostwald-Gymnasiums-Absolvent, falls dir das als Leipziger was sagt. In dem Sinne kann ich schon sagen, dass ich von Physik sehr viel verstehe. Ist natürlich dennoch alles quatsch was ich sage, kann ja nicht stimmen, die Melonen haben wir ja alle gesehen.

Gruß, Ingmar
Wenn du so ein Physikgenie bist, solltest du wissen,dass höhere Geschwindigkeit natürlich zu höherer Wahrscheinlichkeit einer Kopf-Boden-Berührung führt. Das habe ich an früherer Stelle schon mal erwähnt und du wirst es nicht widerlegen können. Kraft ist gleich Masse mal Geschwindigkeit. Oder anders ausgedrückt: Mit höherer Geschwindigkeit wirkt eine höhere Kraft, die auch keine Fallschule ausgleicht, da man zum Opfer seiner ureigenen Instinkte (die sich sehr wenig um das Wissen scheren,ob man einen Helm auf hat )und der einwirkenden Kraft wird, und das in kaum messbarem Zeitintervall

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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von red nosed renntier » Fr 3. Nov 2006, 21:32

mikel hat geschrieben:Also ging bei einem Sturz scheinbar ein Helm kaputt,der Kopf blieb aber heil. doch wenn der Helm tatsächlich nix absorbiert (wie im oberen Zitat behauptet) müsste doch auch der Kopf kaputt sein???
Nein, der Kopf war nicht gefährdet, weil nicht mehr genügend Energie beim Aufschlag, für den Helm hats aber noch gereicht, um den zu zerstören. Da sieht man wiewenig Energie dafür ausreicht.

Auch dieses Zitat von ihm wird lächerlich:
Wie erklärst du dir, wenn der Helm schützt, dass nach Einführung der Helmpflicht in Australien, das Risiko für Schädelverletzungen stieg?
Das ist ein halt Fakt, nur diese:
wenn der Helm so ne weiche Masse ist ,wie kann er dann Ursache für Schädelverletzungen sein? Spiesst das Styropor durch die knöcherne Schädeldecke?
Erklärung dafür fand ich auch unwahrscheinlich, ein Helm wird wohl kaum den Schädel, höchstens den Kiefer und den Nacken, gefährden, obwohl es aus den frühen Helmgenerationen immer wieder Berichte über splitternde SChalen gibt. Deshalb bleibt z.B. als Möglichkeit um diesen _Fakt_ zu erklären: nicht der Helm gefährdet, sondern Helmträger fahren gefährlicher. Stichwort: Risikokompensation. Vielleicht hast du noch eine Variante als Erklärung parat?

Gruß, Ingmar

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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von red nosed renntier » Fr 3. Nov 2006, 21:34

mikel hat geschrieben:Wenn du so ein Physikgenie bist, solltest du wissen,dass höhere Geschwindigkeit natürlich zu höherer Wahrscheinlichkeit einer Kopf-Boden-Berührung führt.
Nur ist die Geschwindigkeit des Aufpralles auf den Boden unabhängig von der gefahrenen Geschwindigkeit. Stichwort Kräfteüberlagerung. Dein Kopf schlägt bei 50km/h Fahrt genauso stark auf,(wenn du ihn nicht abbremst natürlich), wie wenn du stehst.

Gruß, Ingmar

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Re: Unvermeidlich eins auf die Birne...

Beitrag von mikel » Fr 3. Nov 2006, 21:42

red nosed renntier hat geschrieben:Nur ist die Geschwindigkeit des Aufpralles auf den Boden unabhängig von der gefahrenen Geschwindigkeit. Stichwort Kräfteüberlagerung. Dein Kopf schlägt bei 50km/h Fahrt genauso stark auf,(wenn du ihn nicht abbremst natürlich), wie wenn du stehst.

Gruß, Ingmar
Das ist ja mal eine interessante Aussage. Also ehrlich,deinem Physiklehrer gehört die Berufserlaubnis entzogen. Was du behauptest ist ,ich kann es nicht anders sagen, Schwachsinn. Da jeder,zumindest als Kind, schon mal auf den Kopf gefallen ist,müssten wir also die gleiche Todesrate haben wie die Radfahrer, die mit 50 km/h auf den Kopf stürzen?
Da wäre ne Menge Platz auf unserem Planeten.

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