Trainingsmethodik, Doping etc.

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fischi
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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von fischi » Fr 2. Mai 2008, 14:33

Floeri hat geschrieben:
Barus hat geschrieben:Das halbe Kilo ist dann sicherlich nur fehlendes Wasser. ;)
auf jeden Fall :anbetung:
ich bin da gleicher Meinung, denn wenns mal warm draußen ist, wirste feststellen, dass du u.U. auch noch mehr "abnimmst".

Die Sache mit bzw. ohne dem Frühstück ist auch nur teilweise richtig, denn da gibt es noch paar Eckpunkte mehr zu betrachten.

Ein wie ich finde gutes Buch zur Problematik habe ich mal von meinem Bruder geschenkt bekommen, da ich vor paar Jahren da auch mal bissl neugieriger war zu manchen Hintergründen und er mir nicht immer alles erklären konnte, sondern nur wusste, wie es bei denen so ablief (Nachwuchsnationalmannschaft Skilanglauf)
Es gibt da sicher noch jede Menge anderer guter Bücher, aber in dem werden halt verschiedene Zusammenhänge erklärt und auch an Beispielen in verschiedenen Sportarten gezeigt.
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Sebastian
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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Sebastian » Fr 2. Mai 2008, 15:47

also ich bin defintiv mit der methode 3 kilo losgeworden, klappt bei mir ganz gut und bin damit zufrieden

@mirage was für eine klasse fährst du auf der bahn?
ich fahre im winter nur mtb seit dieser saison, bin auch schon 2 rennen gefahren...ist ne klasse sache für die kraftausdauer und man kann mal ne stunde weniger als mit dem renner fahren und hat den selben effekt

ich will ja keine berge fahren...ich werde am berg auch mit 80 kilo zu den langsameren am berg gehören
und auf der bahn da kann ich meine "stärken" ausspielen
und ohne jetzt zu übertreiben oder mich hochzuloben...letztes jahr hab ich da schon ab und an verwunderte blicke geerntet, wenn ich mal für 400m auf eine wertung voll drauf gedrückt habe. so nach dem motto wo nimmt der das im 2 jahr her. also da sind runden an die 60km/ auf alle fälle drinne. ich bin nun mal kein eddie merckx der sowohl im sprint als auch einzelzeitfahren als auch bergetappen gewinnt(gewonnen hat).

aso und ich trinke natürlich während des trainings ausreichend...(800ml) auf drei stunden) ungesüßten tee...ungesüßt aber erst seit kurzem
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fischi
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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von fischi » Fr 2. Mai 2008, 16:21

Sebastian hat geschrieben:aso und ich trinke natürlich während des trainings ausreichend...(800ml) auf drei stunden) ungesüßten tee...ungesüßt aber erst seit kurzem
ich find das zwar nicht ausreichend, aber fürs frühjahr und die etwas kühleren temperaturen noch ausreichend. aber wenns do richtung 20-25 grad geht, sollten schon so 500-800 ml pro stunde getrunken werden.
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Sebastian
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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Sebastian » Fr 2. Mai 2008, 16:38

noch ist es ja nicht so warm :) ...ich erziehe mich ja gerade zum weniger also im sommer brauche ich natürlich auch mehr, aber ich denke 500ml reichen meißt immer pro stunde
der patrick weber ist jetzt am mittwoch 3. auf der bahn hinter steffen radochla und martin goetze geworden. der hat zwar schon ein paar kilometer mehr in den beinen (u23 team wiesenhof) der trainiert genauso, wenig bis gar nichts essen vorm ga training und allgemein das trinken auf das nötigste beschränken, sprich nen hungerast vermeiden. und es gibt noch einige andere die das machen und bei denen funktioniert es auch. aber im sommer brauche ich auch viel mehr zu trinken als jetzt.

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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Chrissi » Fr 2. Mai 2008, 16:42

Also, ein halbes Kilo halte ich auch defintiv für mögliche Tagesschwankungen (zunehmender/ abnehmender Mond :rotfl: ) bzw. wenn es nach dem Training ist, ist das defintiv Flüssigkeitsverlust. Zumal 800ml wirklich nicht viel sind bei drei Stunden. Ich trinke in der Zeit ungefähr das doppelte während des Trainings.

Richtig ist es auch nicht, dass der Körper, nur weil Du auf das Frühstück verzichtest, direkt damit anfängt auf den Fettstoffwechsel zu schalten. Das beginnt erst nach 30 bis 45 Minuten, individuell je nach dem, wie gut der jeweilge Stoffwechsel ist. Daher sollte ein Ga1-Training zeitlich ja auch zwischen 4 und 6 Stunden liegen. In der ersten halben Stunde arbeitet der Körper definitiv mit dem, was er im Glykogenspeicher finden kann. Außerdem meine ich schon einmal gelesen zu haben, dass eine kleine Mahlzeit bis ca. 1-2 Stunden vor dem Sport den Fettstoffwechsel sogar eher ankurbelt. Aber ich bin da selbstverständlich keine Fachfrau und weiß da nichts über den neuesten Forschungsstand, sondern nur das, was ich eben mal hier und da gelesen habe oder beobachten konnte.
Aber Erfahrungswerte (im Selbstversuch und bei anderen ;) )und das was ich gelesen habe, sagen mir im Prinzip, dass es gesünder ist sich ausgewogen und mit regelmäßigen Mahlzeiten zu ernähren, als zu hungern. Und natürlich ausreichend trinken, um mal diesen Standardspruch noch anzubringen. Langfristig wird man damit dem Ziel das Gewicht zu reduzieren eher näher kommen.
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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Ohare » Fr 2. Mai 2008, 16:52

Chrissi hat geschrieben:Richtig ist es auch nicht, dass der Körper, nur weil Du auf das Frühstück verzichtest, direkt damit anfängt auf den Fettstoffwechsel zu schalten. Das beginnt erst nach 30 bis 45 Minuten, individuell je nach dem, wie gut der jeweilge Stoffwechsel ist.
Das ist falsch. Der Körper arbeitet ab der 1. Sekunde mit allen Energiequellen. Das Verhältnis ändert sich nur mit der Dauer des Sportreibens.

Man verbrennt also auch Fett wenn man auf der Couch rumlümmelt.
14.07.09, Tour Live Ticker RSN:
"Das Nachbar-Département heißt übrigens Cher. Hat aber nichts mit der ulkigen Sängerin zu tun, die unter anderem auch in Filmen wie "Mondsüchtig" mitgespielt hat. Nein, Namengeber des Départements Cher ist der Fluss Cher."


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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von fischi » Fr 2. Mai 2008, 17:01

Ohare hat geschrieben:Man verbrennt also auch Fett wenn man auf der Couch rumlümmelt.
das ist dann wohl mal wieder päpstlicher als der papst. es ist ja klar, dass immer irgendwie fett verbrannt wird, aber es geht ja hier um die bereich, wo dies zu merken ist und auch was bringt

im übrigen wurde es auch wissenschaftlich nachgewiesen, das sportler die vor dem training nichts essen später am tag mehr kalorien zu sich nehmen als solche, die etwas gegessen haben.
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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Chrissi » Fr 2. Mai 2008, 17:34

fischi hat geschrieben:
Ohare hat geschrieben:Man verbrennt also auch Fett wenn man auf der Couch rumlümmelt.
das ist dann wohl mal wieder päpstlicher als der papst. es ist ja klar, dass immer irgendwie fett verbrannt wird, aber es geht ja hier um die bereich, wo dies zu merken ist und auch was bringt
Danke. Ich meinte es so, dass eben immer ein bestimmter Stoffwechsel überwiegt.
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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Ohare » Fr 2. Mai 2008, 17:38

fischi hat geschrieben:das ist dann wohl mal wieder päpstlicher als der papst.
Aber korrekt.
14.07.09, Tour Live Ticker RSN:
"Das Nachbar-Département heißt übrigens Cher. Hat aber nichts mit der ulkigen Sängerin zu tun, die unter anderem auch in Filmen wie "Mondsüchtig" mitgespielt hat. Nein, Namengeber des Départements Cher ist der Fluss Cher."


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Re: Trainingsmethodik, Doping etc.

Beitrag von Sebastian » Fr 2. Mai 2008, 17:44

ich trainiere ja nicht jeden tag...und ich habe bis vor 3 monaten den fehler gemacht nicht so sehr darauf zu achten, was und wie viel ich esse. normaler weise frühstücke ich ganz normal und ich machen diesen "selbstversuch" auch nur vor dem ga training und da fahre ich ja nicht nur eine stunde.
ansonsten gerade vor einheiten, bei denen sprints, eb oder über meinem ga gefahren wird, esse ich vorher ganz normal. meine umstellung beinhaltet:
weg vom weißbrot oder weißen brötchen hin zu roggenbrötchen und früchtemüsli, mittag kartoffeln, gemüse, und hünchenfleisch etc. also mageres fleisch oder nudeln/reis und abends schwarzbrot und zwischendrin mal joghurt oder obst.
vor einem wettkampf ist es wichtig wirklich 2 stunden vorher nichts gegessen zu haben, sonst verschwendet der körper unnötige energie mit der verdauung. ich persönlich habe auch noch festgestellt, dass die beine dann "zu" sind, also sich schwer anfühlen.

p.s ich kenne niemanden der beim training jede stunde bis zu 800ml trinkt, da müsste man ständig an einer tanke anhalten

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