Barus ist auch "nur" ein Mensch...

Wind mit Böen bis zu 40 km/h aus Ost? Kachelmann sei Dank ließ sich die Tour nervenschonend planen und wurde der Startpunkt schön weit in den Osten der Republik nach Löbau verlegt. Hach, das Lausitzer Bergland ist schon ein Fleckchen Erde zum Sesshaftwerden. Vom Charakter noch kein "echtes" Mittelgebirge, aber mit den zahlreichen Asphaltriesen, welche als ehemalige Vulkane die Landschaft prägen, doch eine Herausforderung. Es galt, 12 Hügel auf ihren Straßenbelag hin zu testen.
Rotstein b. Dolgowitz - bis zu 16% steil, schön abwechslungsreich im Wald, Asphalt in Ordnung
Löbauer Berg / Schafkopf - Da es nicht meine Aufzeichnung ist, sieht man nicht, daß ich auch die 18% zum Gußeisernen Turm des Löbauer Berges gefahren bin. Abgesehen davon ist er nur mäßig schwer.
Kottmar b. Walddorf - Verhältnismäßig lang, aber nur oben kurz (15%) steil.
Schlechteberg b. Ebersbach - nur 100 hm, aber schöne Aussicht vom obligatorischen Turm
Bieleboh b. Beiersdorf - Auch recht kurz, aber mit einer 18%-igen Rampe vor dem Gipfel.
Czorneboh b. Obercunewalde - Die Anfahrt zieht sich erst recht lang, dann geht es auf sehr schlechtem Asphalt durch die Wandererhorden bei bis zu 17,5 % und ein paar Flachstücken links in den Wald. Die Anfahrt von der anderen Seite (Wuischke) ist leider nicht asphaltiert, wäre bergan aber auch mit dem Rennrad fahrbar.
Mönchswalder Berg b. Wilthen - Wir kamen bis zum Jägerhaus (max 17%), dann nahmen uns die Meindl-Touristen und der sehr schlechte Belag die Berglust.
Großer Picho b. Wilthen - Der schwerste für heute. Unten noch mäßig steil (11%), verschwindet die Straße im Wald und hebt sich dann gewaltig bei bis zu 19%. Kurz danach sind nur noch Reste des festen Untergrundes erkennbar, aber bis zum Gipfel kommt man ohne große Probleme.
Valtenberg b.Neukirch - Der Ashphalt endet leider weit vor dem Gipfel. Bis dahin hielten sich die Schwierigkeiten in Grenzen.
Butterberg b. Bischofswerde - Auch wieder nur 100 hm und max 12%.
Schwedenstein b. Ohorn - Die Anfahrt erfolgt auf recht breiter Straße und zur Abwechslung mal voll im Wind. Dann biegt links ein kleiner allgäuähnlicher Pfad ab, der imerhin noch max 16% auf den vielleicht 300 m bietet.
Die Anfahrt zum Keulenberg haben wir bei der ersten Durchfahrt verpaßt, dann wurde wieder die Zeit knapp und die übliche Hetzjagd Richtung Bahnhof begann.
Traumhaftes Wetter.

177 km / 2900 hm