Am Start dann ein ordentlich starkes Fahrerfeld von ca. 70 Mann aus allen Kategorien (A,B,C). Die erste Stunde sollte erst einmal sehr gemütlich ablaufen. Ein ruhiges Feld, dem nicht der Sinn nach einem hohen Tempo stand. Da ich mir denken konnte, was noch abgeht habe ich mich mal ganz luschig im Feld versteckt.
Nun stand jedoch die Rückfahrt und damit das Hauptthema - Windkante an. In den Stravaaufzeichnungen sieht man nicht, wie schmerzhaft diese zwar kurzen aber intensiven Erfahrungen am Asphaltrand sein können, zumindest für mich. Ich konnte mich jedoch ganz gut behaupten. Leider habe ich mich jedoch mit ca. P30 zu weit hinten eingeordnet. So kam es 3 mal vor, dass einer eine Lücke ließ und nicht rechtzeitig rausging. Einmal bedeutete dies schlagartig ein Loch von ca. 50 Metern, die wir zum Glück mit Kreiseln zubekommen sollten.
10 km Vor dem Ziel dann der kleine Supergau. Wieder ließ ein Fahrer auf Platz 23 ein Loch reißen (ich wieder so an P30) und niemand konnte oder wollte es zufahren. Also habe ich versucht, im Anschlag noch ranzukommen. Ich konnte schließlich die Lücke schließen, war aber sofort grau. Als es daraufhin gleich die nächste Tempoverschärfung gab, war ich einfach weg. Noch 10 Sekunden Erholungspause und... aber ok, so ist das halt.
So fanden sich noch 4 Mitfahrer und kreiselnd versuchten wir nicht allzuviel Zeit auf das übrige Feld zu verlieren. Am Ende reichte es für mich zu einem 24. Platz mit ca. 50 Sekunden Rückstand. Damit kann ich für diese Art von Rennen ganz zufrieden sein, würde ich sagen.
Vom Schwierigkeitsgrad hat das Rennen ca. dem eines GCC Laufs entsprochen. Auf den Kanten war es um einiges schärfer. Der große Unterschied war sicherlich die Ruhe im Feld. Keine Nervositäten und komplett frei von Problemen über die 115 Kilometer gekommen.
Nächstes Jahr wieder!
Viele Grüße
Frank

