Feierabendrunden
Verfasst: Mi 12. Aug 2009, 22:07
Sport frei aus dem Elbtal,
seit geraumer Zeit verschlägt es mich aus beruflichen Gründen immer wieder in die verschiedensten Ecken des deutschsprachigen Raumes, häufig auch mehrere aufeinander folgende Tage. Wenn möglich begleitet mich dabei immer das RR im Kofferraum, um zwischen Arbeit und Abendprogramm meine Feierabendrunden in mir unbekannten Gefilden zu drehen. Dabei leistet mir seit einiger Zeit ein Garmin eTrex
hervorragende Navigationshilfe. Im Anhang also mal die ersten zwei Tracks.
Nachdem ich am Montag von meiner ersten Tour völlig durchnässt am Hotel wieder ankam, versprach der Blick in den Himmel heute eine trockene Runde und so stürzte ich mich voller Freude in die Dippser Berge. Und tatsächlich schafften es nach einer halben Stunde die ersten Sonnenstrahlen auf meine Haut und ich genoss neben dem leisen Surren der Maschine auch den Blick in die weite Landschaft. So spulte ich meine km voller Euphorie ab, als sich auf dem "Dach" der Runde der Himmel plötzlich wieder verdunkelte. Als Optimist genoss ich aber erstmal ohne Sorgen ("das zieht vorbei...") die schönste Abfahrt des Tages, bis es dann auf dem Gegenanstieg tatsächlich anfing zu tröpfeln. Ich fuhr aber auch hier weiter ("das wird schon nicht so schlimm...") bis zur Höhe und drehte dann wie vorgesehen um. Wieder im Tal überlegte ich kurz, ob ich den Guss abwarten sollte, aber das Wissen, um die nächsten schnellen Kilometer nach dem Anstieg trieben mich in der Hoffnung aufs Rad, dem Regen davon fahren zu können. Immerhin wehte mir auf dem gesamten Hinweg ein frischer Gegenwind um die Nase der mich ja nun antreiben sollte
. Also wieder rauf aufs Rad. Nach dem ersten Abfahrtskilometer im Nachbartal kam der Platzregen jedoch von der Seite
. Als Wassersportler an Feuchtigkeit gewöhnt, hoffte ich aber immer noch, den hellen Wolkenbereich kurz vor mir zu erreichen.
So fuhr ich mit über 40 Sachen durch die Dusche. Nun kann ich aus praktischer Erfahrung bestätigen, dass Aquaplaning und RR-Reifen schwer zu vereinbaren sind und auf meine Contis lasse ich auch nichts mehr kommen (da können andere Hersteller noch so viele Mäntel zum ersten Gekauften verschenken
). Kurz vor Edle Krone zwang mich ein über die Straße springendes Reh zum Bremsen
und bis Freital ging es dann durch den Regen . Erst nach dem Überqueren der Weißeritz hatte ich wieder trocken Asphalt unter den Rädern. Die letzten Kräfte nahm mir dann die Steigerstraße (die heißt nicht umsonst so...) in Kleinnaundorf und so konnte ich nur kurz den Blick auf das abendliche Dresden von der letzten Anhöhe genießen, als schon wieder erste Tropfen von oben kamen.
Fazit: 1. Bei dunklen Wolken am Himmel doch mal vom vorgesehenen Kurs abweichen..., 2. Es gibt hier sehr viele freundliche / vorsichtige Autofahrer, 3. Nur 3 Rennradler getroffen (das kenne ich von Leipzig anders...) 4. Wie bekomme ich die Gesamthöhenmeter der Runde raus?
Viele Grüße
Udo
seit geraumer Zeit verschlägt es mich aus beruflichen Gründen immer wieder in die verschiedensten Ecken des deutschsprachigen Raumes, häufig auch mehrere aufeinander folgende Tage. Wenn möglich begleitet mich dabei immer das RR im Kofferraum, um zwischen Arbeit und Abendprogramm meine Feierabendrunden in mir unbekannten Gefilden zu drehen. Dabei leistet mir seit einiger Zeit ein Garmin eTrex
Nachdem ich am Montag von meiner ersten Tour völlig durchnässt am Hotel wieder ankam, versprach der Blick in den Himmel heute eine trockene Runde und so stürzte ich mich voller Freude in die Dippser Berge. Und tatsächlich schafften es nach einer halben Stunde die ersten Sonnenstrahlen auf meine Haut und ich genoss neben dem leisen Surren der Maschine auch den Blick in die weite Landschaft. So spulte ich meine km voller Euphorie ab, als sich auf dem "Dach" der Runde der Himmel plötzlich wieder verdunkelte. Als Optimist genoss ich aber erstmal ohne Sorgen ("das zieht vorbei...") die schönste Abfahrt des Tages, bis es dann auf dem Gegenanstieg tatsächlich anfing zu tröpfeln. Ich fuhr aber auch hier weiter ("das wird schon nicht so schlimm...") bis zur Höhe und drehte dann wie vorgesehen um. Wieder im Tal überlegte ich kurz, ob ich den Guss abwarten sollte, aber das Wissen, um die nächsten schnellen Kilometer nach dem Anstieg trieben mich in der Hoffnung aufs Rad, dem Regen davon fahren zu können. Immerhin wehte mir auf dem gesamten Hinweg ein frischer Gegenwind um die Nase der mich ja nun antreiben sollte
Fazit: 1. Bei dunklen Wolken am Himmel doch mal vom vorgesehenen Kurs abweichen..., 2. Es gibt hier sehr viele freundliche / vorsichtige Autofahrer, 3. Nur 3 Rennradler getroffen (das kenne ich von Leipzig anders...) 4. Wie bekomme ich die Gesamthöhenmeter der Runde raus?
Viele Grüße
Udo