Dresden Race Day 2008
Verfasst: So 27. Jul 2008, 23:09
DRD, mein Eindruck.
Wie ihr hier ja alle wisst, werde ich nicht mit Ortsnamen etc. auftrumpfen, das kann ich halt nicht.
Der Fischi und ich sind hier in Leipzig so 5:45 losgefahren und waren recht pünktlich in Dresden. Alle Formalitäten erledigt und ein bissel mit den Mitgliedern der RRL (Tarmac und Ritzel) über die nicht nachzuvollziehende Anmeldemethodik geredet. Der Floeri hatte uns einen Platz an der Sonne frei gehalten und irgendwann ging es los. Mit einem netten Tempo ging es durch die Straßen der Landeshauptstadt, alles ganz ok. Ab und zu waren Inseln oder Verengungen vorhanden, aber ich hatte im Gegensatz zu den NSC nicht das gefühl das gleich jemand stürzt. Ok, wie ich erfahren musste ist bei einer Verengung hinter uns (Fischi und mir) einer gestürzt, passiert.
Eine Streckenplanänderung sorgte dafür, dass es keine bösen Schienen zu überqueren gab und so war der erste Berg ohne Probleme bald erreicht. Hier merkte ich dann man Gewicht doch schon etwas, aber noch mehr merkte man, dass es der erste Berg war, zu viele Fahrer, ein wilder Haufen. Die erste Gruppe war weg und ich hab auch irgendwie die Verpflegung nicht gesehen, oder war ich nur blind??? War ja noch ok, die Flaschen waren ja noch etwas gefüllt
Das Ziel war nun, die erste Gruppe zu bekommen was dann auch wieder gelang, nicht einfach, aber es gelang. Ich glaube es war der Anstieg nach Breitenau, bin mir aber nicht sicher, da hat es dann das ganze Feld, das was noch da war, zerrissen. Also hab ich mir eine Gruppe gesucht, wo ich mitfahren konnte, nicht die letzte, und habe ganz schön zu tun gehabt um da drin zu bleiben. Im Anstieg nach Altenberg habe ich dann mein letztes Gel für das Rennen genommen und bin noch in eine Gruppe rein gefahren, dann kam das was kommen musste, die Bobbahn. Vorher jedoch kam eine Schranke, und sie ging gerade herunter. 2min Zwangspause!
An der Bobbahn war ich nur froh, das ich dreifach hab
Die 12% im Schnitt, auf einen km, habe ich mit genialen 10km/h bewältigt und das hatte nur einen Grund, ich hatte durst. Aber oben gibt es eine Verpflegungsstelle, doch was ist das, da stehen vielleicht 5 Männchen herum, die Becher reichen. Becher, bei etwa 30øC im schatten? Wieso keine Flachen, denken die man hält im Rennen an und füllt auf? Ich hätte es machen sollen. Ich habe mir zwei Becher geschnappt, ausgetrunken und mich Richtung Abfahrt „gestürzt“. Es ging wieder richtig gut! Noch zwei kleine Wellen, 5 Leute arbeiten und am Horizont taucht eine Gruppe auf.
In Freital hab ich keine Lust mehr, der Abstand zur Gruppe bleibt konstant bei etwa 200-300m stehen und in meinem Feld scheint niemand Ambitionen zu haben Aufzufahren. Also bleibe ich nicht nur im Wind, ich drücke drauf, mir ist bewusst, es kann ein Fehler sein, nicht mehr viel zu Trinken, daher kann ich kein Gel mehr nehmen, alles scheiße, aber mitschwimmen liegt mir nicht, nicht wenn es um nichts mehr geht. Auf einmal höre ich es von hinten „Achtung links, komm mit“ super, wenigstens einer denkt wie ich und ich hefte mich in den Windschatten, 2-3 Wechsel, ich bin Tod aber die Gruppe ist erreicht. Na klar sind die anderen jetzt auch da. Was zwei schaffen schafft doch bestimmt auch ein Feld und so haben sie es dann auch geschafft. Ok, mein Begleiter und ich waren schon fast wieder erholt, aber egal
Und da kam er, der letzte Berg, 4,5% in etwa im Schnitt, 12%maximal und ich bekomme Krämpfe, den Ansatz. Daher nehme ich etwas Raus und lasse alle an mir vorbei Fahren, bringt ja nichts den Krampf jetzt zu Provozieren. Zwei andere haben an der letzten Steigung auch Problem, sie gehörten zu den, welche in der Abfahrt mit zu der Gruppe wollten, es aber ja irgendwann Aufgaben. Wir haben uns einfach Kaputt gefahren. Naja, in Dresden rein und das Feld immer 100m vor einem. Der Mann in Grün und ich harmonieren ganz gut, glaub ich, der Dritte Arbeitet aber auch nicht viel weniger. Aber wir kommen nicht näher, ich dann mit letzter kraft aus den Windschatten kommend schrei nur „das kann doch nicht sein, die Kriegen wir“ und gebe noch mal mehr als gut für mich ist. Ich merke das die anderen nicht mit kommen, nehme noch mal etwas Raus, aber wir haben die Gruppe wieder bekommen. Glücklich wie ich war bin ich dann nur noch mit ins Ziel gerollt, Sprinten bringt nichts, außer eine Sekunde!
Was ich nicht toll fand, keine Flaschen bei der Verpflegung, und bei dem Wetter, vielleicht eine Stelle mehr, hätte nicht geschadet. Und was ich nie verstehen werde, kann man kein Absolutes Parkverbot, besonders am Anfang durchsetzen? Da stehen Autos auf der Straße, das macht alles nur unnütz Gefährlich.
Die Strecke fand ich Toll!
Wie ihr hier ja alle wisst, werde ich nicht mit Ortsnamen etc. auftrumpfen, das kann ich halt nicht.
Der Fischi und ich sind hier in Leipzig so 5:45 losgefahren und waren recht pünktlich in Dresden. Alle Formalitäten erledigt und ein bissel mit den Mitgliedern der RRL (Tarmac und Ritzel) über die nicht nachzuvollziehende Anmeldemethodik geredet. Der Floeri hatte uns einen Platz an der Sonne frei gehalten und irgendwann ging es los. Mit einem netten Tempo ging es durch die Straßen der Landeshauptstadt, alles ganz ok. Ab und zu waren Inseln oder Verengungen vorhanden, aber ich hatte im Gegensatz zu den NSC nicht das gefühl das gleich jemand stürzt. Ok, wie ich erfahren musste ist bei einer Verengung hinter uns (Fischi und mir) einer gestürzt, passiert.
Eine Streckenplanänderung sorgte dafür, dass es keine bösen Schienen zu überqueren gab und so war der erste Berg ohne Probleme bald erreicht. Hier merkte ich dann man Gewicht doch schon etwas, aber noch mehr merkte man, dass es der erste Berg war, zu viele Fahrer, ein wilder Haufen. Die erste Gruppe war weg und ich hab auch irgendwie die Verpflegung nicht gesehen, oder war ich nur blind??? War ja noch ok, die Flaschen waren ja noch etwas gefüllt
Das Ziel war nun, die erste Gruppe zu bekommen was dann auch wieder gelang, nicht einfach, aber es gelang. Ich glaube es war der Anstieg nach Breitenau, bin mir aber nicht sicher, da hat es dann das ganze Feld, das was noch da war, zerrissen. Also hab ich mir eine Gruppe gesucht, wo ich mitfahren konnte, nicht die letzte, und habe ganz schön zu tun gehabt um da drin zu bleiben. Im Anstieg nach Altenberg habe ich dann mein letztes Gel für das Rennen genommen und bin noch in eine Gruppe rein gefahren, dann kam das was kommen musste, die Bobbahn. Vorher jedoch kam eine Schranke, und sie ging gerade herunter. 2min Zwangspause!
An der Bobbahn war ich nur froh, das ich dreifach hab
In Freital hab ich keine Lust mehr, der Abstand zur Gruppe bleibt konstant bei etwa 200-300m stehen und in meinem Feld scheint niemand Ambitionen zu haben Aufzufahren. Also bleibe ich nicht nur im Wind, ich drücke drauf, mir ist bewusst, es kann ein Fehler sein, nicht mehr viel zu Trinken, daher kann ich kein Gel mehr nehmen, alles scheiße, aber mitschwimmen liegt mir nicht, nicht wenn es um nichts mehr geht. Auf einmal höre ich es von hinten „Achtung links, komm mit“ super, wenigstens einer denkt wie ich und ich hefte mich in den Windschatten, 2-3 Wechsel, ich bin Tod aber die Gruppe ist erreicht. Na klar sind die anderen jetzt auch da. Was zwei schaffen schafft doch bestimmt auch ein Feld und so haben sie es dann auch geschafft. Ok, mein Begleiter und ich waren schon fast wieder erholt, aber egal
Und da kam er, der letzte Berg, 4,5% in etwa im Schnitt, 12%maximal und ich bekomme Krämpfe, den Ansatz. Daher nehme ich etwas Raus und lasse alle an mir vorbei Fahren, bringt ja nichts den Krampf jetzt zu Provozieren. Zwei andere haben an der letzten Steigung auch Problem, sie gehörten zu den, welche in der Abfahrt mit zu der Gruppe wollten, es aber ja irgendwann Aufgaben. Wir haben uns einfach Kaputt gefahren. Naja, in Dresden rein und das Feld immer 100m vor einem. Der Mann in Grün und ich harmonieren ganz gut, glaub ich, der Dritte Arbeitet aber auch nicht viel weniger. Aber wir kommen nicht näher, ich dann mit letzter kraft aus den Windschatten kommend schrei nur „das kann doch nicht sein, die Kriegen wir“ und gebe noch mal mehr als gut für mich ist. Ich merke das die anderen nicht mit kommen, nehme noch mal etwas Raus, aber wir haben die Gruppe wieder bekommen. Glücklich wie ich war bin ich dann nur noch mit ins Ziel gerollt, Sprinten bringt nichts, außer eine Sekunde!
Was ich nicht toll fand, keine Flaschen bei der Verpflegung, und bei dem Wetter, vielleicht eine Stelle mehr, hätte nicht geschadet. Und was ich nie verstehen werde, kann man kein Absolutes Parkverbot, besonders am Anfang durchsetzen? Da stehen Autos auf der Straße, das macht alles nur unnütz Gefährlich.
Die Strecke fand ich Toll!
Was für ein kommentar 









, um in die Neustadt zu gelangen und dort zu essen. Diesmal gab es nur zwei Alster und ein 250g Schnitzel, denn es sollte ja sehr heiß werden am Sonntag.
. Charlie sah ich erst 10 Minuten später auf mich zukommen, just in dem Moment kam auch Falcon. Generalstabsmäßig wurden alle Fahrer um mich herum aufgefordert zusammen zu rücken, damit das Team ?JEDER-MIT-SEINEM-EIGENE-TRIKOT? zusammenstehen konnte
. Fischi wollte nicht mitmachen und hat sich links eingestellt. Blackmagic hat die tollen Fotos geschossen und Filme gedreht, siehe oben. Ritzelconnection und Tarmac haben uns viel Glück gewünscht, wir den beiden auch, aber leider hat es nichts geholfen bei Tarmac. Ich wünsche Dir schnelle Gesundheit und auf das Du bald wieder mit Freude Rennrad fährst, mein lieber Sportskamerad!!!!!
. Meine Umdrehungen müssten in diesem Moment jenseits der 120 gewesen sein, denn ich bewegte mich so rund auf Blue Endorfin, dass die Picadellics schnell hinter mir den Lutscher spielten, freiwillig!!
. Dann kamen die Strasseninseln. Beim ersten Mal ist noch nichts passiert. Allerdings ist das Feld schon runter auf 30 gebremst. Dann kam die zweite Insel bei ca. km 20. Vor uns stauchte das Feld zusammen. Ein Fahrer vor mir sprang auf den Bürgersteig, gefühlte 15cm hoch, ich hinterher. Hinter mir quietschte es und einer knallte ungebremst in meinen vorherigen linken Nachbarn rein. Mehr habe ich vom Schreien, Klirren, Sprengen und Gestöhne nicht mitbekommen. Falcon hat es allerdings live mitbekommen, ohne Schaden zu nehmen.
.
. So trullerten wir mit abnehmenden 26km/h hinauf nach Altenberg. Hier war ich um einiges langsamer als letztes Jahr, aber da hat es auch geregnet und es war 10 Grad kühler.
, aber dennoch wurde ich nicht mit Wasserfontänen, wie sonst üblich bei Bergankünften, erfrischt
. Ich habe ihn abgeklatscht und bekam warmes Wasser dafür ins Gesicht. Zumindest war der Schweiß erst einmal weg.
, dachte doch, was für Fische da in meinem tief geöffneten Trikot hineingeraten waren. ..... Es waren keine Fische, sondern Eiswürfel. Drei habe ich in den Helm gesteckt, der Rest ging auf den Teer. 