Einmal Harz und wieder zurück
Verfasst: Fr 12. Mai 2006, 17:01
Sonne satt, nur ein laues Lüftchen, ganz viel Zeit. Die Vorzeichen hätten nicht besser sein können. So bin ich mit dem Auto an den Stadtrand von Halle (mit dem Rad durch Halle ist Wochentags sowas wie Selbstmord) , habe die beiden Trinkflaschen mit ganz normalem Wasser gefüllt und bin los.
Lieskau-Schiepzig-Saaletal. Dann die erste Herausforderung: Johannashall. 18 prozent laut Strassenschild, durchschnittlich 13,6 Prozent lauf Polar. Weiter über Beesenstedt, Klostermannsfeld nach Leimbach und dann in den Unterharz. Kleine Strassen, (für Sachsen-Anhalt) gut asphaltiert - es rollte ordentlich. In Wellen gings dann weiter nach Rödgen, Sylda, Harkerode, Welbsleben, Ermsleben. Eigentlich wollte ich zur Burg Falkenstein, aber die Strasse war gesperrt. Ich habe das Schild einfach ignoriert (als Radfahrer kommt man ja überall durch, dachte ich mir
) und fand mich kurze Zeit später vor einem Bauzaun samt Abgrund dahinter wieder. Das schiefe Tal bekommt eine neue Brücke bis Juli 2007 - und ich damit keine 14 Prozent auf 2 km durch den Wald hinauf zur Burg. Schade. So bin ich dann weiter nach Ballenstedt, habe mich über Kopfsteinpflaster der feinen Art zur Lungenklinik gequält, bin am Schloss vorbei (wenn ihr mal in der Gegend weilt, schaut es euch an, einfach großartig) und bin dann weiter via Mägdesprung nach Harzegrode. Der Ort - ähnlich wie Leipzig - ein wenig Baustelle, so habe ich mein Heil in der Flucht gesucht und bin Richtung Schielo. Hübsch weillig wird die Gegend und Gott verlassen. Nach Schielo Molmerswende, dann Abberode und von dort Richtung B242 (Wippra). Der Anstieg ist relativ leicht, so dass ich mich schnell auf der Bundesstrasse wiederfand, deren Asphalt phantastisch ist. Es rollt fast von allein. Saurasen - Leimbach - Klostermannsfeld und weiter Richtung Halle. Da ich noch Kraft und Lust am Radfahren hatte, habe ich den Abzweig Bösendorf genommen und bin durchs Saaletal zurück. Also fast. Nach Friedeburg beschlich mich die Idee, nochmal Johannashall zu fahren (um mal zu sehen, wie sich der Anstieg mit 165 km in den Knochen anfühlt). Also nochmal Johannashall (ging ganz gut), Beesenstedt, Salzmünde, Schiepzig, Lieskau.
So waren es dann schließlich 181 km/1500 hm.
Lieskau-Schiepzig-Saaletal. Dann die erste Herausforderung: Johannashall. 18 prozent laut Strassenschild, durchschnittlich 13,6 Prozent lauf Polar. Weiter über Beesenstedt, Klostermannsfeld nach Leimbach und dann in den Unterharz. Kleine Strassen, (für Sachsen-Anhalt) gut asphaltiert - es rollte ordentlich. In Wellen gings dann weiter nach Rödgen, Sylda, Harkerode, Welbsleben, Ermsleben. Eigentlich wollte ich zur Burg Falkenstein, aber die Strasse war gesperrt. Ich habe das Schild einfach ignoriert (als Radfahrer kommt man ja überall durch, dachte ich mir
So waren es dann schließlich 181 km/1500 hm.

