seit geraumer Zeit verschlägt es mich aus beruflichen Gründen immer wieder in die verschiedensten Ecken des deutschsprachigen Raumes, häufig auch mehrere aufeinander folgende Tage. Wenn möglich begleitet mich dabei immer das RR im Kofferraum, um zwischen Arbeit und Abendprogramm meine Feierabendrunden in mir unbekannten Gefilden zu drehen. Dabei leistet mir seit einiger Zeit ein Garmin eTrex
Nachdem ich am Montag von meiner ersten Tour völlig durchnässt am Hotel wieder ankam, versprach der Blick in den Himmel heute eine trockene Runde und so stürzte ich mich voller Freude in die Dippser Berge. Und tatsächlich schafften es nach einer halben Stunde die ersten Sonnenstrahlen auf meine Haut und ich genoss neben dem leisen Surren der Maschine auch den Blick in die weite Landschaft. So spulte ich meine km voller Euphorie ab, als sich auf dem "Dach" der Runde der Himmel plötzlich wieder verdunkelte. Als Optimist genoss ich aber erstmal ohne Sorgen ("das zieht vorbei...") die schönste Abfahrt des Tages, bis es dann auf dem Gegenanstieg tatsächlich anfing zu tröpfeln. Ich fuhr aber auch hier weiter ("das wird schon nicht so schlimm...") bis zur Höhe und drehte dann wie vorgesehen um. Wieder im Tal überlegte ich kurz, ob ich den Guss abwarten sollte, aber das Wissen, um die nächsten schnellen Kilometer nach dem Anstieg trieben mich in der Hoffnung aufs Rad, dem Regen davon fahren zu können. Immerhin wehte mir auf dem gesamten Hinweg ein frischer Gegenwind um die Nase der mich ja nun antreiben sollte
Fazit: 1. Bei dunklen Wolken am Himmel doch mal vom vorgesehenen Kurs abweichen..., 2. Es gibt hier sehr viele freundliche / vorsichtige Autofahrer, 3. Nur 3 Rennradler getroffen (das kenne ich von Leipzig anders...) 4. Wie bekomme ich die Gesamthöhenmeter der Runde raus?
Viele Grüße
Udo
